Was­ser und Mi­ne­ra­li­en für den Kampf ge­gen die Hit­ze

Saarbruecker Zeitung - - REGIONALVERBAND -

Re­gio­nal­ver­band. Bei die­ser Hit­ze – so er­läu­tert die Saar­brü­cker Ver­brau­cher­zen­tra­le – macht bei vie­len Men­schen der Kreis­lauf schlapp. Ih­nen wird rich­tig schwin­de­lig, und sie hö­ren viel­leicht plötz­lich viel schlech­ter. Oft liegt das am kör­per­ei­ge­nen Wär­me-Re­gu­la­ti­ons­sys­tem.

Um sich ab­zu­küh­len, son­dert der Kör­per Schweiß ab. Der ver­duns­tet auf der Haut und kühlt so den Kör­per ab. Da­bei ge­hen je nach Tem­pe­ra­tur na­tür­lich viel Was­ser und vie­le Mi­ne­ral­stof­fe ver­lo­ren, ins­be­son­de­re Na­tri­um, Ka­li­um und Ma­g­ne­si­um.

Auch wei­ten sich bei die­ser Hit­ze die Ar­te­ri­en. Ins­be­son­de­re bei Was­ser­man­gel hat das Herz es dann sehr schwer, das Blut ins Ge­hirn und in die an­de­ren Or­ga­ne zu trans­por­tie­ren.

Man kann aber vor­sor­gen. Bei nor­ma­len Tem­pe­ra­tu­ren soll ein Mensch pro Tag min­des­tens an­dert­halb Li­ter Flüs­sig­keit trin­ken, bei Hit­ze und kör­per­li­cher An­stren­gung mehr. Dann kann man ger­ne noch bis zu an­dert­halb Li­ter hin­zu­rech­nen. Auch die mit dem Schweiß ver­lo­re­nen Mi­ne­ral­stof­fe müs­sen er­setzt wer­den, da­mit Stoff­wech­sel und Mus­ku­la­tur funk­tio­nie­ren.

Da kann das Es­sen schon ein­mal et­was salz­hal­ti­ger sein, um Na­tri­um zu er­gän­zen. Mit Früch­ten wie Ba­na­nen, Jo­han­nis­bee­ren oder Apri­ko­sen und be­son­ders der gu­ten al­ten Kar­tof­fel wird Ka­li­um wie­der auf­ge­nom­men. Der Ma­g­ne­si­um­vor­rat wird mit Voll­korn­pro­duk­ten oder Hül­sen­früch­ten, so­wie Man­deln und Nüs­sen auf­ge­füllt. Auch Mi­ne­ral­was­ser lie­fert Mi­ne­ral­stof­fe, ef­fek­ti­ver aber nimmt der Kör­per sie über Nah­rungs­mit­tel auf – vor al­lem über was­ser­hal­ti­ge wie Me­lo­nen, To­ma­ten, Gur­ken. red

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