Ein­grif­fe von Mer­kel und Maas not­wen­dig

Saarbruecker Zeitung - - STANDPUNKT -

Zum Ar­ti­kel „Ein Skan­dal sucht sei­nen Schul­di­gen“(SZ-Aus­ga­be vom 4. Au­gust) und zu Zu­schrif­ten

Ja, es ist wirk­lich ein Skan­dal, was sich an de­mo­kra­ti­schen De­fi­zi­ten zeigt. Das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz plant, pri­va­te In­ter­net-Ak­ti­vi­tä­ten von uns Bür­gern noch in­ten­si­ver zu über­wa­chen. Und genau die­se Plä­ne sind ei­nem Jour­na­lis­ten­Netz­werk zu­ge­spielt wor­den, das sie prompt ver­öf­fent­lich­te. Zum Glück. Nur durch in­ves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus ha­ben wir Bür­ger über­haupt die Mög­lich­keit, über sol­che De­mo­kra­tie­ver­stö­ße in­for­miert zu wer­den. Dass das vie­len Po­li­ti­kern und den Her­ren Maa­ßen und Ran­ge ein Dorn im Au­ge ist, den sie eli­mi­nie­ren möch­ten, ist all­zu klar. Gut, dass ih­nen Mer­kel und Maas auf die Fin­ger klop­fen.

Ger­hard Brill,Tho­ley

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