On­line-Rie­se re­agier­te auf ju­ris­ti­schen Druck

Saarbruecker Zeitung - - INTERNET -

Saar­brü­cken. Die Zu­ge­ständ­nis­se, die Goog­le an die Pri­vat­sphä­re der Nut­zer mach­te, ka­men nicht frei­wil­lig. Im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber droh­te Ham­burgs obers­ter Da­ten­schüt­zer Jo­han­nes Cas­par dem Kon­zern mit ei­nem Ver­wal­tungs­ver­fah­ren. Das Un­ter­neh­men hat­te ab 2012 be­gon­nen, Stand­ort­da­ten, Such­ver­läu­fe und Vi­deo­auf­ru­fe der Nut­zer zu Pro­fi­len zu­sam­men­zu­le­gen und aus­zu­wer­ten. Goog­le hat­te sei­ne Ver­brau­cher aber nie um de­ren Ein­wil­li­gung ge­be­ten. Dar­an nahm Cas­par An­stoß, da die­ser Schritt dem deut­schen Tele­me­di­en- Ge­setz wi­der­spricht. „Das Un­ter­neh­men muss sei­nen An­wen­dern plau­si­bel ma­chen, wie es mit den Da­ten ver­fährt“, mahn­te Cas­par an. Die Ham­bur­ger Da­ten­schüt­zer prü­fen zur­zeit, ob Goog­le all ih­re For­de­run­gen um­ge­setzt hat. sot

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