Die zehn wich­tigs­ten Vor­schlä­ge der CDU-Par­tei­re­form

Saarbruecker Zeitung - - THEMEN DES TAGES -

Berlin. Die CDU will ih­re Par­tei­ar­beit mo­der­ni­sie­ren und at­trak­ti­ver für Frau­en und jun­ge Men­schen wer­den. Die zehn wich­tigs­ten Vor­schlä­ge: Der Frau­en­an­teil in der CDU soll bis 2020 auf über 30 Pro­zent stei­gen. Für Äm­ter so­wie für die Kan­di­da­ten­auf­stel­lung zu öf­fent­li­chen Wah­len sol­len mehr jun­ge Men­schen, Frau­en und Men­schen mit Ein­wan­de­rungs­ge­schich­te ge­won­nen wer­den. Bei Dis­kus­sio­nen soll dar­auf ge­ach­tet wer­den, „dass Frau­en an­ge­mes­sen ver­tre­ten sind“. Bei der Pla­nung von Sit­zun­gen und Ver­an­stal­tun­gen „ist be­son­de­re Rück­sicht auf fa­mi­li­en­und ar­beits­freund­li­che Sit­zungs­zei­ten zu neh­men“. Ver­an­stal­tun­gen sol­len durch On­line-Be­tei­li­gungs­for­men er­gänzt wer­den. Ei­ne CDUp­lus-App für mo­bi­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­rä­te soll die in­ner­par­tei­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­bes­sern. Bis 2017 wird die Mög­lich­keit ge­schaf­fen, dass Mit­glie­der di­rekt An­trä­ge an den Bun­des­par­tei­tag stel­len kön­nen, wenn sie 500 Un­ter­stüt­zer fin­den. Mit­glie­der­be­auf­trag­te sol­len An­sprech­part­ner für Ne­u­mit­glie­der sein. Über ei­ne Neu­auf­nah­me soll in­ner­halb von vier statt acht Wo­chen ent­schie­den wer­den. Die CDU will po­li­ti­sche „Haus­tür­ge­sprä­che“füh­ren. dpa

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