Le­bach for­dert So­li­da­ri­tät der üb­ri­gen Saar-Kom­mu­nen

Saarbruecker Zeitung - - SAARLAND -

Le­bach. In ei­ner Art Hil­fe­ruf hat sich die Stadt Le­bach, in der je­den Tag rund ein­hun­dert neue Flücht­lin­ge in die Lan­des­auf­nah­me­stel­le kom­men, an das Land und die 51 üb­ri­gen Kom­mu­nen ge­wandt. Die der­zei­ti­ge Si­tua­ti­on sei für die Stadt auf Dau­er nicht zu be­wäl­ti­gen, heißt es in ei­ner vom Stadt­rat be­schlos­se­nen Re­so­lu­ti­on. Die Lan­des­re­gie­rung wird dar­in auf­ge­for­dert, aus­rei­chend Per­so­nal für die Lan­des­auf­nah­me­stel­le ein­zu­set­zen so­wie ge­nü­gend Un­ter­künf­te, sa­ni­tä­re Ein­rich­tun­gen, Schlaf­ge­le­gen­hei­ten und Auf­ent­halts­räu­me ein­zu­rich­ten, um „mit­tel­fris­tig ei­ne men­schen­wür­di- ge Un­ter­brin­gung“zu si­chern. Zu­dem sol­le das Land ei­ne ärzt­li­che Erst­ver­sor­gung in der Lan­des­auf­nah­me­stel­le si­cher­stel­len und da­für sor­gen, dass die an­er­kann­ten Flücht­lin­ge schnel­ler auf die Kom­mu­nen ver­teilt wer­den könn­ten.

Um die ei­ge­ne Stadt zu ent­las­ten, wird in der Re­so­lu­ti­on „kom­mu­na­le So­li­da­ri­tät mit Le­bach“ge­for­dert. Die üb­ri­gen Städ­te und Ge­mein­den im Land soll­ten kom­mu­na­le Ge­bäu­de be­reit­stel­len so­wie pri­va­ten Wohn­raum an­mie­ten, um Flücht­lin­ge un­ter­zu­brin­gen. Da­zu soll­ten sie auch die vom Land an­ge­bo­te­nen För­der­mög­lich­kei­ten nut­zen. kir

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