Mit der SPD Ro­sen­mon­tag im Au­gust

SZ-Re­dak­teur Mar­tin Rols­hau­sen bit­tet die Neu­asch­ba­cher: Sei­en Sie lieb zur SPD.

Saarbruecker Zeitung - - ZEITUNG FÜR SAARBRÜCKEN -

Lie­be Be­woh­ner der Sied­lung Neu­asch­bach, wenn es am kom­men­den Mon­tag oder Di­ens­tag bei Ih­nen an der Haus­tür klin­gelt: Fürch­ten Sie sich nicht! Ver­mut­lich ste­hen drau­ßen vor der Tür So­zi­al­de­mo­kra­ten. Ja, ich weiß, das reimt sich auf „Wer hat uns ver­ra­ten?“Aber be­den­ken Sie: So­zi­al­de­mo­kra­ten ha­ben es gera­de nicht so leicht.

Al­so öff­nen Sie die Tür, ru­fen Sie nicht: „Wir ge­ben nichts!“Die wol­len näm­lich gar nichts ha­ben, die brin­gen et­was: Ro­sen. Die Vor­sit­zen­de der SPD Gers­wei­ler, Isol­de Ries, hat uns Zei­tungs­ma­cher ge­be­ten, Ih­nen, lie­be Neu­asch­ba­cher, mit­zu­tei­len, dass die SPD „nicht nur zu Wahl­kampf­zei­ten Kon­takt mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern su­chen“will. „Wir wol­len uns auch zwi­schen den Wah­len über Pro­ble­me in­for­mie­ren und An­re­gun­gen ab­ho­len. Es ist der di­rek­te Aus­tausch mit den Gers­wei­lern, der uns die Nä­he bringt, die wir für un­se­re Ar­beit brau­chen“, sagt Isol­de Ries.

Aber Vor­sicht! Wenn es klin­gelt, erst mal auf die Uhr schau­en. Die SPD kommt nur zwi­schen 17 und 19 Uhr. Und Ach­tung! Wenn die Men­schen an der Tür „Wach­turm“-Heft­chen ha­ben und über Gott re­den wol­len, mei­nen die nicht den Par­tei­vor­sit­zen­den. Dann sind das gar kei­ne So­zi­al­de­mo­kra­ten.

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