Aus­stel­lung von Woll-Herr­mann im Ca­fé Zu­cker und Zimt

Saarbruecker Zeitung - - KULTUR REGIONAL -

Saar­brü­cken. Das Ca­fé Zu­cker und Zimt in der Brühl­stra­ße zeigt bis zum 25. Ok­to­ber ei­ne Aus­wahl von Wer­ken der saar­län­di­sche Künst­le­rin Astrid Woll-Herr­mann. Ih­re In­spi­ra­ti­ons­quel­len sind nach ei­ge­nen An­ga­ben Na­tur, Men­schen, Le­bens­räu­me so­wie na­tür­li­che und künst­li­che For­men. „Was et­was in mir zum Klin­gen bringt, zu ei­ner tie­fe­ren Emp­fin­dung führt, be­ein­flusst die Ar­beit. Es kommt nicht zu ge­gen­ständ­li­chen Darstel­lun­gen, son­dern zu In­ter­pre­ta­tio­nen, das Emp­fin­den, das bei der Wahr­neh­mung ent­steht, wird in Bild­spra­che ge­fasst.“

Ver­knüp­fun­gen von Flä­chen, Kör­pern und Li­ni­en füh­ren den Be­trach­ter durch un­ter­schied­li­che vi­su­el­le Ebe­nen und lö­sen blei­ben­de Im­pres­sio­nen und As­so­zia­tio­nen aus. Woll-Herr­mann: „Wich­tig ist die Aus­ein­an­der­set­zung mit Raum und Zeit, Be­we­gung und Be­we­gen­des wird an­sicht­lich, es fließt, klingt, ist wech­sel­haft bis ex­pe­ri­men­tell. Die Far­be als Aus­drucks­mit­tel, häu­fig kräf­tig, sel­ten zart, je­doch stets nu­an­cen­reich, ist das wich­tigs­te Aus­drucks­mit­tel.“Hier ver­weist sie auf ein Zi­tat von Franz Liszt: „Ein biss­chen blau­er, wenn es geht. Die Ton­art er­for­dert es.“Die Künst­le­rin wur­de 1959 ge­bo­ren und lebt in St. Ing­bert. Sie ar­bei­tet seit 23 Jah­ren als freie Künst­le­rin.

Woll-Herr­mann be­gann als Au­to­di­dak­tin. Es folg­ten Se­mi­na­re in Kunst­aka­de­mi­en und bei ver­schie­de­nen Do­zen­ten und Künst­lern in Saar­brü­cken, Tri­er, Düsseldorf und Frankfurt. red

ca­fe- zu­cker­und­zimt. de

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