Per DNA-Fahn­dung zu Hund und Herr­chen

Saarbruecker Zeitung - - PANORAMA -

Ma­drid. Mit DNA-Pro­ben re­gis­trier­ter Hun­de will die spa­ni­sche Stadt Tar­ra­go­na Hun­de­hal­ter fin­den, die nicht hin­ter ih­rem Tier­chen her­räu­men. Die Stadt­be­auf­trag­te für den öf­fent­li­chen Raum, Iva­na Martínez, sag­te dem Ra­dio­sen­der Ca­de­na Ser ges­tern, ge­mein­sam mit ei­ner ört­li­chen Uni­ver­si­tät sol­le ei­ne Da­ten­bank er­stellt wer­den, die ei­nen Ab­gleich der Häuf­chen er­laubt und so zum Be­sit­zer führt. Die­sen dro­he dann nicht nur ei­ne Geld­stra­fe, weil sie die Hun­de­hau­fen nicht ent­fernt hät­ten, son­dern sie müss­ten auch die Kos­ten für den DNA-Test über­neh­men. Wenn nicht gera­de zu­fäl­lig die Po­li­zei zur rich­ti­gen Zeit am rich­ti­gen Ort sei, sei es bis­lang „sehr schwie­rig, her­aus­zu­fin­den, wer ge­gen die Re­geln ver­stößt“, sag­te die Stadt­ver­tre­te­rin. Die Da­ten­bank sol­le nun „so schnell wie mög­lich“er­stellt und be­nutzt wer­den. Ein ge­nau­es Da­tum nann­te Martínez aber nicht. In Tar­ra­go­na im Nord­os­ten Spa­ni­ens le­ben rund 135 000 Men­schen – und über 2800 re­gis­trier­te Hun­de. afp

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