Er­zie­he­rin­nen und Po­li­zis­ten im Nach­teil

Saarbruecker Zeitung - - STANDPUNKT -

Zum Le­ser­brief „Er­zie­her ver­die­nen mehr als Po­li­zis­ten“von Björn Iver­sen (SZ vom 13. Au­gust)

Un­se­re bei­den Töch­ter sind staat­lich an­er­kann­te Er­zie­he­rin­nen. Wenn ich ih­re Ge­häl­ter be­trach­te, kann ich mir gut vor­stel­len, dass die ei­gen­stän­di­ge Fi­nan­zie­rung des Le­bens­un­ter­hal­tes mit ge­ge­be­nen­falls ei­ge­ner Woh­nung und Au­to zu­min­dest in den ers­ten Be­rufs­jah­ren ei­ne gro­ße Her­aus­for­de­rung ist. Oft muss so­gar ein Ne­ben­job an­ge­nom­men wer­den. Des­halb kann ich die For­de­run­gen der Er­zie­he­rin­nen und Er­zie­her gut ver­ste­hen. Be­trach­tet man das Sch­lich­te­r­er­geb­nis fair, wa­ge ich zu be­haup­ten, dass die­se Er­hö­hung gleich mit der Po­li­zei ist, wenn sie so­gar nicht un­ter dem Ab­schluss der Ord­nungs­hü­ter liegt. Auch un­se­re Po­li­zei hat si­cher hö­he­re Be­zü­ge ver­dient.

Joa­chim Götz, Mim­bach

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