Be­trieb wird teu­rer

Zu­wen­dungs­be­darf der Stif­tung wächst um et­wa ei­ne Mil­li­on Eu­ro jähr­lich

Saarbruecker Zeitung - - KULTUR -

Saar­brü­cken. Im Zu­sam­men­hang mit dem Mu­se­ums­neu­bau wur­den bis­her aus­schließ­lich die Stei­ge­rung der Bau­kos­ten the­ma­ti­siert und skan­da­li­siert. Kaum je­mand hat­te im Blick, dass ein grö­ße­res Mu­se­um zwangs­läu­fig hö­he­re Kos­ten ver­ur­sacht. Der Aus­stel­lungs­raum-Zu­wachs be­trägt et­wa 1500 Qua­drat­me­ter, der ge­sam­te Neu­bau bie­tet 5000 Qua­drat­me­ter Brut­to­ge­schoss­flä­che. Re­cher­chen der SZ er­ga­ben, dass die Lan­des­re­gie­rung in ih­rer mit­tel­fris­ti­gen Fi­nanz­pla­nung von ei­ner Stei­ge­rung der Zu­wen­dun­gen für die Stif­tung Saar­län­di­scher Kul­tur­be­sitz bis zu ei­ner Mil­li­on Eu­ro im Jahr 2019 aus­geht. Wie das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um auf SZ-Nach­fra­ge mit­teilt, sieht die mit­tel­fris­ti­ge Fi­nanz­pla­nung wie folgt aus: 4,4 Mio. Eu­ro (2015), 4,875 Mio. Eu­ro (2016), 5,201 Mio. Eu­ro (2017), 5,270 Mio. (2018), 5,4 Mio. Eu­ro (2019). Die­ses Geld fließt aus dem Etat des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums, hin­zu kom­men To­to-Son­der­gel­der von min­des­tens 1,53 Mio. Eu­ro jähr­lich.

Die Zah­len be­zif­fern den Ge­samt­etat, den die Stif­tung nicht nur zur Be­spie­lung und den Un­ter­halt der Mo­der­nen Ga­le­rie samt Neu­bau zur Ver­fü­gung hat, son­dern für al­le ih­re Stand­or­te. Der Auf­wuchs er­klä­re sich je­doch vor­nehm­lich aus der Er­wei­te­rungs­maß­nah­me, hieß es aus dem Mi­nis­te­ri­um. ce

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