Don Chead­le be­geis­tert auch in der drit­ten Staf­fel

Saarbruecker Zeitung - - FERNSEHEN -

Hou­se of Lies, Don­ners­tag, 22.45 Uhr, ZDF­neo: Sex, Drugs – un­dun­lau­te­re Ge­schäfts­prak­ti­ken. Das ist das Er­folgs­kon­zept der USSe­rie „Hou­se of Lies“um rück­sichts­lo­se Un­ter­neh­mens­be­ra­ter. Dass solch aal­glat­te Con­sul­tin­gFuz­zis ein­mal pas­sa­ble Se­ri­en­hel­den ab­ge­ben wür­den, hat wohl nie­mand ge­ahnt. Dem­nächst aber geht die Se­rie in den USA in die fünf­te Staf­fel. Hier­zu­lan­de star­te­te ges­tern Staf­fel drei: Mar­ty (Don Chead­le) baut sei­ne ei­ge­ne Fir­ma auf, Jean­nie (Kris­ten Bell) ar­bei­tet als Team­lei­te­rin wei­ter bei Gal­wea­ther. Na­tür­lich ha­ben die Dreh­buch­au­to­ren das be­währ­te Team nur aus­ein­an­der­ge­ris­sen, um es im Ver­lauf der Staf­fel wie­der zu­sam­men­zu­brin­gen. Da­zwi­schen wer­den wie ge­wohnt Exis­ten­zen ver­nich­tet. Das For­mat lebt auch in Staf­fel drei da­von, dass man hin- und her­ge­ris­sen ist zwi­schen Fas­zi­na­ti­on und Ekel an­ge­sichts die­ser Welt aus Gier und Macht. Und na­tür­lich lebt es von Don Chead­le. Der Schau­spie­ler, der so oft auf die Rol­le des gu­ten Sa­ma­ri­ters („Ho­tel Ruan­da“) oder auf­rech­ten Kämp­fers („Iron Man“) abon­niert ist, spielt­denSchwei­ne­hund mit In­brunst, Spaß und der ihm ei­ge­nen Über­zeu­gungs­kraft. Und er lässt im­mer mal – so kurz, dass man es ver­passt, wenn man blin­zelt – Mar­tys Ver­letz­lich­keit auf­blit­zen. Man muss die Fi­gu­ren in „Hou­se of Lies“nicht mö­gen, um die Se­rie zu lie­ben. Don Chead­le reicht als Grund völ­lig aus.

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