Glau­bens­brü­der sind zu­erst ge­for­dert

Saarbruecker Zeitung - - LESERBRIEFE -

Zum Ar­ti­kel „In­nen­mi­nis­ter drängt auf Wohn­raum für Flücht­lin­ge“(SZ-Aus­ga­be vom 18. Au­gust) und zu an­de­ren Tex­ten

Wes­halb wer­den die mus­li­mi­schen Flücht­lin­ge aus Nord­afri­ka nicht von ih­ren Glau­bens­brü­dern aus Ka­tar, Ku­wait, den Emi­ra­ten und Sau­di-Ara­bi­en auf­ge­nom­men? Geld ist dort in Fül­le vor­han­den. Die Men­schen­rech­te wer­den auch ak­zep­tiert, sonst wür­den wir näm­lich kei­ne Waf­fen dort­hin lie­fern. Der selbst­mör­de­ri­sche Trans­fer über das Mit­tel­meer ent­fällt. Die Golf­staa­ten lie­gen gleich ne­ben­an und sind über den Land­weg zu er­rei­chen. Es gibt kei­ne Ver­stän­di­gungs­pro­ble­me, Glau­bens­kon­flik­te sind eben­falls aus­ge­schlos­sen. Und Platz gibt es ge­nü­gend. Die Schleu­ser­ma­fia am Mit­tel­meer wird aus­ge­trock­net. Die See­notret­tung kann sich wie­der an­de­ren Din­gen wid­men. Wir brau­chen uns nicht mehr mit mi­li­tan­ten Sala­fis­ten rum­zu­är­gern, könn­ten uns bes­ser um christ­li­che Flücht­lin­ge aus Sy­ri­en küm­mern. Und un­se­ren Rech­ten gin­ge ein Feind­bild ver­lo­ren. Die ara­bi­schen Staa­ten könn­ten sich auf die Hil­fe­ge­bo­te des Koran be­sin­nen, ganz oh­ne So­li­dar­hil­fe wird es wohl

Jo­han­nes Win­ter, Reims­bach

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