Sie pre­di­gen Was­ser und trin­ken Wein

Saarbruecker Zeitung - - LESERBRIEFE -

Über­füll­te La­ger, men­schen­un­wür­di­ge Zu­stän­de: Das müss­te nicht sein. Dem Grun­de nach nicht auf­ent­halts­be­rech­tig­te Ar­muts­mi­gran­ten neh­men den asyl- und blei­be­be­rech­tig­ten Flücht­lin­gen aus Ver­trei­bungs- und Kriegs­ge­bie­ten die Mög­lich­keit zu men­schen­wür­di­ger Ver­sor­gung weg. Die Ar­muts­mi­gra­ti­on aus dem Bal­kan, für die das Asyl­recht nicht ge­schaf­fen wur­de, be­steht nicht erst seit heu­te oder ges­tern. Re­gel­mä­ßig wur­den im Win­ter Ar­muts­mi­gran­ten durch ge­werbs­mä­ßi­ge Schleu­ser in die Groß­städ­te nach Deutsch­land ge­bracht, wo sie ne­ben der Be­frie­di­gung ih­rer Grund­be­dürf­nis­se auch ein Ta­schen­geld von ca. 160 Eu­ro (30 Pro­zent der Ru­mä­nen be­zie­hen nur ein Durch­schnitts­ein­kom­men von et­wa 100 Eu­ro) und vor

Harald Heid, Saar­brü­cken

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