Teu­ro wird künst­lich am Le­ben er­hal­ten

Saarbruecker Zeitung - - STANDPUNKT -

Zum Ar­ti­kel „Die Lin­ke strei­tet hef­tig über den Eu­ro“(SZ-Aus­ga­be vom 22. Au­gust)

Lei­der kommt der Ruf, den Eu­ro ab­zu­schaf­fen, Jah­re zu spät. Frank­reich, ge­ra­de­zu trau­ma­ti­siert von der deut­schen Wirt­schafts­kraft, for­der­te die­se un­se­li­ge Ge­mein­schafts­wäh­rung als Preis für die deut­sche Wie­der­ver­ei­ni­gung. Die un­mün­di­ge deut­sche Po­li­tik ließ sich vor die­sen Kar­ren span­nen und be­glei­te­te die Eu­ro-Ein­füh­rung mit den schil­lernds­ten Ver­spre­chun­gen. Ob­wohl Löh­ne und Ge­häl­ter hal­biert wur­den, die Prei­se sich je­doch sehr schnell dem Ver­hält­nis 1:1 nä­her­ten, er­schöpf­te sich die Kri­tik des deut­schen Mi­chel in der Be­schrei­bung des Eu­ro als Teu­ro! Ei­ne Wäh­rung, die Na­tio­nen ent­zweit, wird künst­lich am Le­ben er­hal­ten. Schluss da­mit!

Ma­nu­el Muntz, Man­del­bach­tal

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