Glück­wunsch zu ge­leb­ter Hu­ma­ni­tät

Saarbruecker Zeitung - - STANDPUNKT -

Zum Le­ser­brief „Ne­ga­ti­ve Er­fah­run­gen im La­ger Le­bach“von Iris Kühn (SZ-Aus­ga­be vom 25. Aug.)

Ich ha­be in Le­bach Hil­fe als Arzt ge­leis­tet, Wun­den, Hoch­fie­ber bei Säug­lin­gen, Blut­druck­ent­glei­sun­gen und Er­käl­tungs­in­fek­te – und das im Hoch­som­mer (kal­te Zel­te wäh­rend der Nacht) – be­han­delt. Ei­ne Heb­am­me be­treu­te Schwan­ge­re und Frau­en, die ent­bun­den hat­ten. Das Be­son­de­re war die her­vor­ra­gen­de Un­ter­stüt­zung durch Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, durch Dol­met­scher und Ärz­te (al­les Flücht­lin­ge) aus dem La­ger, durch Kol­le­gen aus Pra­xen und Kli­ni­ken. Die Pa­ti­en­ten wa­ren dank­bar und freund­lich, so dass ei­nem der Arzt­be­ruf Freu­de ver­schaff­te, wie sonst kaum zu er­le­ben. Den Saar­län­dern Glück­wunsch zu ge­leb­ter Men­sch­lich­keit. Prof. Hans-Wil­li M. Breuer, Qu­ier­schied

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