We­ni­ger Saar­brü­ckern wird der Strom ab­ge­stellt

Saarbruecker Zeitung - - LANDESPOLITIK -

SAARBRÜCKEN (faa) In Saarbrücken ist im ver­gan­ge­nen Jahr 1577 Haus­hal­ten der Strom ab­ge­stellt wor­den, im Jahr zu­vor wa­ren es noch 1711. Nach An­ga­ben der Stadt­pres­se­stel­le sei die Zahl in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ge­sun­ken, auch dank des so­ge­nann­ten „Vier-Punk­te-Mo­dells“. Seit 2013 ar­bei­ten Ver­wal­tung, Stadt­wer­ke, Job­cen­ter und der Ver­sor­ger Ener­gieSaarLorLux (ESLL) zu­sam­men, um Strom­sper­ren zu ver­hin­dern. Die­ses Mo­dell sieht vor, dass Hartz-IV-Emp­fän­ger – die am stärks­ten be­trof­fe­ne Grup­pe – ei­ne Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung un­ter­schrei­ben, die es dem Strom­an­bie­ter ESLL ge­stat­tet, das Job­cen­ter zu in­for­mie­ren. Wäh­rend 2012, vor Ein­füh­rung des Mo­dells, noch die Hälf­te der Sperr­auf­trä­ge aus­ge­führt wur­de, sind es nach An­ga­ben der Stadt nun noch 30 Pro­zent. Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te es 5121 Sperr­auf­trä­ge ge­ge­ben.

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