Klas­si­sche Me­di­en blei­ben In­for­ma­ti­ons­quel­le Num­mer Eins

Deut­sche be­zie­hen ih­re Nachrichten vor al­lem über Fern­se­hen und Ta­ges­zei­tun­gen. Wer sich im In­ter­net in­for­miert, sucht nach se­riö­sen Qu­el­len.

Saarbruecker Zeitung - - INTERNET -

BER­LIN (red) Nach den Er­geb­nis­sen ei­ner Um­fra­ge des Di­gi­tal­ver­ban­des Bit­kom in­for­mie­ren sich die bei wei­tem meis­ten Men­schen wei­ter­hin in den klas­si­schen Me­di­en über das ak­tu­el­le Ge­sche­hen.

An der Spit­ze steht der Um­fra­ge zu­fol­ge das Fern­se­hen. 92 Pro­zent al­ler Bun­des­bür­ger in­for­mie­ren sich im TV über die ak­tu­el­le Nach­rich­ten­la­ge. 72 Pro­zent nut­zen Ta­ges­zei­tun­gen und 69 Pro­zent hö­ren Ra­dio-Nachrichten. 68 Pro­zent nut­zen das per­sön­li­che Ge­spräch mit Fa­mi­lie, Freun­den oder Be­kann­ten. Das In­ter­net liegt in der Ge­samt­be­völ­ke­rung als In­for­ma­ti­ons­quel­le mit 63 Pro­zent auf Platz fünf. In der jün­ge­ren (14 bis 29 Jah­re) und mitt­le­ren Al­ters­grup­pe (30 bis 49 Jah­re) schiebt sich das In­ter­net in der Rang­fol­ge der wich­tigs­ten In­for­ma­ti­ons­quel­len hin­ter das Fern­se­hen auf Platz zwei.

Wer sich im In­ter­net in­for­miert, steu­ert zu­al­ler­erst die Nach­rich­ten­sei­ten der Print­me­di­en an (79 Pro­zent). Es fol­gen TV-Sen­der (69 Pro­zent), die Start­sei­ten von EMailb­zw. In­ter­net-An­bie­tern wie T-On­line oder Web.de (67 Pro­zent) so­wie die Nach­rich­ten­an­ge­bo­te von Ra­dio­sen­dern (27 Pro­zent).

Le­dig­lich je­der Fünf­te (20 Pro­zent) nutzt so­zia­le Netz­wer­ke wie Face­book, Twit­ter oder Xing so­wie Mes­sen­ger wie Whats­app, um sich über das ak­tu­el­le Ge­sche­hen zu in­for­mie­ren. Im­mer­hin 18 Pro­zent schau­en Nachrichten auf Vi­deo­por­ta­len und zwölf Pro­zent in­for­mie­ren sich in Blogs. Selbst un­ter den 14- bis 29-Jäh­ri­gen gibt nur je­der Vier­te an, so­zia­le Netz­wer­ke zu nut­zen, um sich über das ak­tu­el­le Ge­sche­hen zu in­for­mie­ren.

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