Heil­pflan­ze hilft bei mü­den Bei­nen

Ro­tes Wein­laub wirkt sich po­si­tiv auf die Ve­nen­funk­ti­on aus

Saarbruecker Zeitung - - WOHLFÜHLEN -

BAIERBRUNN (tha) Wer abends et­was an­ge­schwol­le­ne Knö­chel oder mü­de Bei­ne hat, kann die­se nach An­ga­ben der Apo­the­kenUm­schau mit Hil­fe von Ro­tem Wein­laub lin­dern. For­scher ver­mu­ten, dass die Fla­vi­no­ide, die zu den se­kun­dä­ren Pflan­zen­in­halts­stof­fen zäh­len, da­bei ih­re po­si­ti­ve Wir­kung ent­fal­ten. Doch dies gel­te nur bei leich­ten Be­schwer­den. Wer an ei­ner chro­ni­schen Ve­nen­schwä­che lei­det, soll­te die Be­hand­lung mit sei­nem Arzt ab­spre­chen.

Als Heil­pflan­ze be­kannt ist das Wein­laub be­reits seit der An­ti­ke, zum Bei­spiel bei Ent­zün­dun­gen. Auch sol­len fran­zö­si­sche Win­zer das im Herbst pur­pur­rot ge­färb­tes Wein­laub zu Brei und Um­schlä­gen ver­ar­bei­tet ha­ben, um da­mit Haut­lei­den zu be­han­deln.

Ro­tes Wein­laub ist in Form von Kap­seln, Cre­mes oder Ta­blet­ten er­hält­lich. Die po­si­ti­ven Ef­fek­te zei­gen sich laut den Ex­per­ten erst nach ei­ni­gen Wo­chen. Juck­reiz kön­ne ei­ne mög­li­che Ne­ben­wir­kung sein.

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