Dm-Chef ver­tei­digt um­strit­te­ne Käu­fe bei der Kon­kur­renz

Saarbruecker Zeitung - - WIRTSCHAFT -

KARLS­RU­HE (dpa) Erich Harsch (55), Chef von Deutsch­lands größ­ter Dro­ge­rie­markt-Ket­te dm, recht­fer­tigt die Schnäpp­chenEin­käu­fe sei­ner Mit­ar­bei­ter bei der Kon­kur­renz. Das Karls­ru­her Un­ter­neh­men ist in die Schlag­zei­len ge­kom­men, weil es Son­der­an­ge­bo­te bei Wett­be­wer­bern kau­fen lässt, um sie in den ei­ge­nen Lä­den an­zu­bie­ten. „Es sind die ag­gres­si­ven Me­tho­den der an­de­ren, die uns zwin­gen, da­mit an­ge­mes­sen um­zu­ge­hen“, sag­te Harsch. Die Kon­kur­ren­ten setz­ten dem 1994 von dm ein­ge­führ­ten Dau­er­preis ei­ne „Lock- und Ver­führ­me­cha­nik“ent­ge­gen – mit An­ge­bo­ten, die teils un­ter dem Be­zugs­preis von dm lie­gen. „In sol­chen Fäl­len in­for­mie­ren wir un­se­re Fi­lia­len.“Das Un­ter­neh­men dm wächst seit Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich und ver­zeich­ne­te 2016 in Deutsch­land rund 7,6 Mil­li­ar­den Eu­ro Um­satz.

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