Über Stock und St­ein durch Små­land

Für Na­tur­lieb­ha­ber hat die süd­schwe­di­sche Pro­vinz mit ih­ren vie­len Wäl­dern und Se­en ei­ni­ges zu bie­ten. REISERÄTSEL

Saarbruecker Zeitung - - REISE - VON KAT­HA­RI­NA ROLSHAUSEN

SMÅ­LAND Vät­tern, Bol­men, Ås­nen, Som­men, Hel­gas­jön – Se­en, so­weit das Au­ge reicht. Mehr als 5 000 da­von soll es in Små­land ge­ben. Nicht oh­ne Grund gilt die süd­schwe­di­sche Re­gi­on als El­do­ra­do für Na­tur­lieb­ha­ber.

Die Le­bens­räu­me im und am Was­ser ste­hen in den 15 Na­tur­re­ser­va­ten un­ter be­son­de­ren Schutz. Drei von ih­nen bil­den ab Herbst den neu­en Na­tio­nal­park Ås­nen. Be­su­cher kön­nen die be­ein­dru­cken­de In­sel­welt aber auch von Land er­le­ben. Schon jetzt füh­ren Wan­der­we­ge durch die ur­al­ten Laub­wäl­der, die die Ufer säu­men.

Ei­ne ganz an­de­re Land­schafts­form prä­sen­tiert sich im Sto­re Mos­se Na­tio­nal­park. Hier füh­ren Boh­len­we­ge über Moo­re und Schwin­gra­sen, wie die über frei­em Was­ser schwim­men­den Pflan­zen­de­cken be­zeich­net wer­den. Woll­gras­bü­schel, Krüp­pel­kie­fer und Dü­nen prä­gen die Na­tur­land­schaft. Vor 35 Jah­ren wur­de das größ­te zu­sam­men­hän­gen­de Mo­or­ge­biet süd­lich von Lap­p­land zum Na­tio­nal­park er­nannt.

Små­land lädt aber auch au­ßer­halb der ge­schütz­ten Ge­bie­te zum Na­tur­er­leb­nis ein. Das schwe­di­sche „Al­lem­ans­rät­ten“(„Je­der­manns­recht“) er­laubt den frei­en Zu­gang zur Na­tur. Das kommt vor al­lem Ka­nu- oder Ka­jak-Lieb­ha­bern zu­gu­te, bei­spiels­wei­se auf den Flüs­sen Nis­san und Ti­dan. Bei­de sind kaum re­gu­liert und flie­ßen in vie­len Schlei­fen durch ihr na­tür­li­ches Tal. Be­son­ders schön ist die Kom­bi­na­ti­on der ver­schie­de­nen Ge­wäs­ser: Mal lässt man sich von der Strö­mung ei­nes Flus­ses trei­ben, mal pad­delt man über die of­fe­ne Was­ser­flä­che ei­nes Sees. Der Fluss Hel­ge å ver­bin­det meh­re­re Se­en zu ei­nem Pad­del­re­vier. Das gilt auch für das Ge­wäs­ser­sys­tem des Flus­ses Ron­ne­by­ån im süd­öst­li­chen Små­land.

Be­lieb­ter Aus­gangs­punkt für Ta­ges­tou­ren ist bei­spiels­wei­se das his­to­ri­sche Hand­wer­ker­dorf Kor­rö, das auf ei­ner klei­nen Fluss­in­sel liegt. Wäh­rend der Blü­te­zeit des Or­tes ge­gen En­de des 19. Jahr­hun­derts wur­den hier ei­ne Was­ser­müh­le, ei­ne Ger­be­rei, ei­ne Fär­be­rei, ei­ne Sä­ge­müh­le so­wie ein Kauf­la­den mit Post­sta­ti­on be­trie­ben. 15 die­ser his­to­ri­schen Holz­häu­ser blie­ben er­hal­ten und ver­lei­hen dem klei­nen Dorf sein ganz be­son­de­res Flair. Ei­ne an­de­re Art, die „See­le bau­meln“zu las­sen, ist die so­ge­nann­te Fi­ka. In Små­land wird die schwe­di­sche Tra­di­ti­on der ge­müt­li­chen Kaf­fee­pau­se an vie­len Or­ten hoch­ge­hal­ten. Ser­viert wird nicht nur Kaf­fee, der meist stär­ker ist als in Deutsch­land, son­dern auch ty­pi­sches Ge­bäck wie Ka­nel­bullar (Zimt­schne­cken), Mo­rots­ka­ka (Möh­ren­ku­chen) oder Ost­ka­ka med Lin­gon­sylt (Kä­se­ku­chen mit Prei­sel­bee­ren).

Doch auch wer Def­ti­ges be­vor­zugt, kommt auf sei­ne Kos­ten. Wie ei­ne ku­li­na­ri­sche Schatz­kis­te prä­sen­tie­ren sich die Wäl­der, Se­en und Flüs­se in Små­land: Aus Wild, Bee­ren, Pil­zen, fri­schem Fisch, Kreb­sen und den Er­zeug­nis­sen der re­gio­na­len Bau­ern ent­ste­hen köst­li­che Ge­rich­te. Zur ty­pi­schen Haus­manns­kost zählt et­wa Is­ter­band. Die wür­zi­ge Brat­wurst wird ganz oder längs hal­biert mit ge­düns­te­ten Kar­tof­feln in Dill­sau­ce, ein­ge­leg­ten Gur­ken und ro­ter Bee­te ser­viert.

Wir ver­lo­sen heu­te ei­nen Gut­schein in Hö­he von 650 Eu­ro für ei­nen Fe­ri­en­haus-Ur­laub in Små­land. Zur Aus­wahl ste­hen Häu­ser des Ver­mitt­lers „Trip to Swe­den“in den Re­gio­nen Nörd­li­ches Små­land, Små­län­di­sches Hoch­land, West­li­ches Små­land und Süd­li­ches Små­land. Der Ge­winn­gut­schein ist ab Aus­stel­lungs­da­tum ein Jahr gül­tig.

Sie wol­len ge­win­nen? Dann be­ant­wor­ten Sie an un­se­rem Rei­se­rät­sel­te­le­fon ein­fach fol­gen­de Fra­ge: Wie heißt der Na­tio­nal­park in Små­land, der vor 35 Jah­ren ge­grün­det wur­de und als das größ­te zu­sam­men­hän­gen­de Mo­or­ge­biet süd­lich von Lap­p­land gilt? .............................................

FO­TO: VISIT SMALAND/ASSNER

Ob Ka­nu­fahr­ten oder Ka­jak­tou­ren: Das schwe­di­sche Små­land eig­net sich be­son­ders für Padd­ler.

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