Kla­ge nach Sturz im Su­per­markt

Saarbruecker Zeitung - - MEHRWERT -

MÜN­CHEN (dpa) Nach ei­nem Sturz in ei­nem Su­per­markt ist ei­ne Frau mit ih­rer Kla­ge auf Schmer­zens­geld ge­schei­tert. Beim Ein­kauf rutsch­te die Kun­din an ei­ner Stel­le aus und stürz­te, die kurz zu­vor ge­rei­nigt wor­den war, weil ei­ne Rot­wein­fla­sche zu Bruch ge­gan­gen war. Die Frau ar­gu­men­tier­te, der Be­trei­ber ha­be sei­ne Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht ver­letzt und be­män­gel­te vor al­lem, dass ein Warn­schild ge­fehlt ha­be. Da­her for­der­te sie min­des­tens 2500 Eu­ro Schmer­zens­geld.

Das Amts­ge­richt Mün­chen er­klär­te, Kun­den dürf­ten beim Ein­kau­fen in Su­per­märk­ten nicht auf ab­so­lu­te Si­cher­heit bau­en (Az.: 158 C 21362/15). Zwar hät­ten Su­per­markt-Be­trei­ber „al­le zu­mut­ba­ren und er­for­der­li­chen Maß­nah­men“zu er­grei­fen. „Ab­so­lu­te Si­cher­heit ist in­des­sen nicht ge­schul­det“, ur­teil­te das Ge­richt. Der Su­per­markt ha­be sei­ne Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht nicht ver­letzt und sei auch nicht ver­pflich­tet ge­we­sen, Warn­schil­der auf­zu­stel­len. Das Ur­teil ist rechts­kräf­tig.

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