Ne­ben­kos­ten in Saar­brü­cken sind hö­her als in München

Saarbruecker Zeitung - - Erste Seite -

SAAR­BRÜ­CKEN (red) Mit fast 2200 Eu­ro wer­den die Be­woh­ner von Saar­brü­cken bun­des­weit am stärks­ten mit Wohn­ne­ben­kos­ten be­las­tet – im sonst so teu­ren München muss mit im Schnitt rund 1640 Eu­ro da­ge­gen am we­nigs­ten ge­zahlt wer­den. Das ist das über­ra­schen­de Er­geb­nis ei­ner ges­tern vor­ge­stell­ten Er­he­bung, für die der Bund der Steu­er­zah­ler al­le 16 Lan­des­haupt­städ­te un­ter die Lu­pe ge­nom­men hat. Im De­tail ging es für Drei-Per­so­nen-Mus­ter­haus­hal­te zum Bei­spiel um die Ge­büh­ren für Was­ser, Schmutz­was­ser und Nie­der­schlags­was­ser, Ab­fall­be­sei­ti­gung und Stra­ßen­rei­ni­gung, für den Win­ter­dienst und den An­woh­ner­park­aus­weis so­wie für die Grund­steu­er.

Die güns­tigs­ten Städ­te nach München sind der Stu­die zu­fol­ge Mainz, Ham­burg und Kiel. Be­son­ders ho­he Ne­ben­kos­ten fal­len au­ßer in Saar­brü­cken in Ber­lin, Pots­dam und Dres­den an. „Der Fis­kus ist Wohn­kos­ten­trei­ber Num­mer Eins“, kri­ti­sier­te der Prä­si­dent des Steu­er­zah­ler­bun­des, Rei­ner Holz­na­gel. Der Staat dür­fe das Woh­nen nicht noch teu­rer ma­chen.

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