Auf­ma­chung bil­lig, Mun­d­art-Se­rie top

LESERBRIEFE Neue SZ-Op­tik/neue In­hal­te

Saarbruecker Zeitung - - Standpunkt - Mar­ga­re­te Mai­bach, Dil­lin­gen

Auf mich wirkt, mit Ver­laub, die neue Auf­ma­chung ziem­lich bil­lig. Er­freu­lich ist, dass nun re­gel­mä­ßig Mun­dart­schrift­stel­ler zu Wort kom­men. Schön wä­re, sie be­wirk­ten, dass hier nicht län­ger „saar­län­disch“ge­spro­chen wird. So steht es im­mer wie­der in der Zei­tung, wenn vom hei­mi­schen Dia­lekt die Re­de ist. Die saar­län­di­sche Mun­d­art gibt es nicht, mir schwät­zen ent­we­der mo­sel­frän­kisch oder rhein­frän­kisch. Ei­nes aber ist al­len Saar­län­dern ge­mein – die Lie­be zu Lyo­ner. Aber Hand aufs Herz – wer weiß, ob es der oder die Lyo­ner heißt? Viel­leicht könn­ten die Mun­d­art­ex­per­ten sich der Fra­ge an­neh­men.

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