Saar­län­di­sche Pro­fes­so­ren ver­die­nen am we­nigs­ten

Saarbruecker Zeitung - - Hochschule -

BONN (dpa) Das Saar­land ist ge­mein­sam mit Ber­lin Schluss­licht bei der Be­sol­dung von so­ge­nann­ten W2-Pro­fes­su­ren. Das be­rich­tet die Zeit­schrift „For­schung und Leh­re“un­ter Be­zug auf Zah­len des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amts. Da­bei wer­den ne­ben den Grund­ge­häl­tern auch zum Bei­spiel For­schungs­und Lehr­zu­la­gen so­wie Fa­mi­li­en­zu­schlä­ge be­rück­sich­tigt. Im Schnitt ver­dien­te im Jahr 2015 ein Pro­fes­sor in der Be­sol­dungs­grup­pe W2 brut­to 6160 Eu­ro pro Mo­nat. Im Saar­land wa­ren es nur 5830 Eu­ro, in Ber­lin 5570 Eu­ro. Über­durch­schnitt­lich gut zah­len in der W2-Be­sol­dung et­wa Ba­den-Würt­tem­berg (6360 Eu­ro) oder Bay­ern (6280).

In der Be­sol­dungs­grup­pe W3 kom­men Pro­fes­so­ren im Schnitt auf 7980 Eu­ro. Über­durch­schnitt­lich gut zah­len et­wa Bay­ern (8510 Eu­ro) und Nord­rhein-West­fa­len (8100). Auf den hin­ters­ten Rän­gen lie­gen hier Bran­den­burg (7310) und Meck­len­burg-Vor­pom­mern (7250). Die Ein­grup­pie­rung hängt je­weils an der aus­ge­schrie­be­nen Stel­le und nicht et­wa vom Al­ter der Be­wer­ber ab.

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