Schwalb ver­misst Rei­fe bei Prokop

Saarbruecker Zeitung - - Sport -

HAM­BURG (sid) Der frü­he­re Meis­ter-Trai­ner Mar­tin Schwalb (53) steht der Ver­pflich­tung von Chris­ti­an Prokop als Hand­ball-Bun­des­trai­ner skep­tisch ge­gen­über. „Was ihm fehlt, ist die in­ter­na­tio­na­le Er­fah­rung“, sag­te der lang­jäh­ri­ge Trai­ner des HSV Ham­burg in ei­nem In­ter­view. Prokop ha­be bis­lang ei­ne „re­la­tiv kur­ze Kar­rie­re auf ho­hem Ni­veau“. Der Druck als Bun­des­trai­ner sei „enorm, das ist ei­ne ganz an­de­re Ver­ant­wor­tung. Ich hät­te mich mit 38 nicht in der La­ge ge­fühlt, Bun­des­trai­ner zu sein“.

Zu­dem kri­ti­sier­te Schwalb die öf­fent­li­che Trai­ner-Su­che des Deut­schen Hand­ball-Bun­des (DHB), an des­sen En­de Prokop den Zu­schlag vor Markus Baur er­hielt. „Baur muss in den sau­ren Ap­fel bei­ßen und steht jetzt öf­fent­lich als Ver­lie­rer da. Das war völ­lig un­nö­tig. Das darf man nicht ma­chen“, sag­te der frü­he­re Na­tio­nal­spie­ler. Zu­vor hat­te be­reits ExWelt­meis­ter Chris­ti­an Schwar­zer das Vor­ge­hen des DHB, ins­be­son­de­re des Vi­ze­prä­si­den­ten Bob Han­ning, kri­ti­siert.

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