Wie Schwarz­ar­beit ge­mes­sen wird

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Saarbruecker Zeitung - - WIRTSCHAFT -

Wie viel Schwarz­ar­beit und il­le­ga­le Be­schäf­ti­gung es in Deutsch­land gibt, kann nur ge­schätzt wer­den. Wis­sen­schaft­ler müs­sen da­für Wer­te fin­den, die mit der so­ge­nann­ten Schat­ten­wirt­schaft in en­ger Ver­bin­dung ste­hen. Das sind zum Bei­spiel der Bar­geld­um­lauf die Ar­beits­lo­sig­keit, die Selbst­stän­di­gen­quo­te und die Steu­er­be­las­tung.

Ein Durch­schnitts­wert für ganz Deutsch­land blen­det laut Fried­rich Schnei­der von der Uni Linz je­doch re­gio­na­le Un­ter­schie­de aus. In wirt­schafts­star­ken Län­dern wie Ba­den-Würt­tem­berg, Bay­ern und Hes­sen sei der An­teil der Schwarz­ar­beit ge­rin­ger, in wachs­tums­schwä­che­ren Re­gio­nen wie Meck­len­burg und Sach­sen-An­halt hö­her.

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