Jun­ge ha­ben kaum Er­fah­rung

Wahl­recht für Kin­der

Saarbruecker Zeitung - - STANDPUNKT -

Von ei­nem Wahl­recht für Kin­der hal­te ich nichts. Am sym­pa­thischs­ten er­scheint mir noch, Fa­mi­li­en mehr Stimm­ge­wicht zu ge­ben, den Spiel­raum bie­tet das Grund­ge­setz aber nicht. Jun­ge Men­schen, die sich erst im Le­ben ori­en­tie­ren und kaum Er­fah­rung ha­ben, sind zu an­fäl­lig für Ver­füh­run­gen. Na­tür­lich könn­te dies je­de Par­tei glei­cher­ma­ßen nut­zen, aber es wä­re un­mo­ra­lisch. Aber wenn schon, dann bit­te gleich ei­ne Rei­fe­gren­ze fest­le­gen. Ab der darf man wäh­len, aber auch Al­ko­hol und Waf­fen kau­fen, ist man voll­um­fäng­lich ge­schäfts­fä­hig, darf Au­to fah­ren und ist na­tür­lich voll straf­fä­hig.

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