Sy­rer er­hält kei­nen Flücht­lings­sta­tus

Saarbruecker Zeitung - - SAARLAND -

SAAR­LOU­IS (dpa) Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land muss ei­nen Mann aus Sy­ri­en trotz der schwie­ri­gen La­ge in sei­nem Hei­mat­land nicht un­be­dingt als Flücht­ling an­er­ken­nen und ihm den so­ge­nann­ten sub­si­diä­ren Schutz ge­wäh­ren. Das geht aus ei­ner Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts (OVG) in Saar­lou­is her­vor (Az.: 2 A 515/16). Es kipp­te da­mit ei­ne vor­an­ge­gan­ge­ne Ent­schei­dung in ers­ter In­stanz. Ge­klagt hat­te ein Mann, der vor et­wa ei­nem Jahr nach Deutsch­land ge­kom­men war. Es ge­be kei­ne Hin­wei­se, dass sy­ri­sche Be­hör­den je­den il­le­gal aus­ge­reis­ten und wie­der zu­rück­keh­ren­den Men­schen zur po­li­ti­schen Op­po­si­ti­on rech­ne­ten, be­fan­den die OVG-Rich­ter. Rechts­kräf­tig ist das Ur­teil noch nicht.

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