Er­mitt­ler ver­hin­dern An­schlag in Göt­tin­gen

Saarbruecker Zeitung - - POLITIK -

GÖT­TIN­GEN (dpa) Ei­nen mög­li­cher­wei­se be­vor­ste­hen­den Ter­ror­an­schlag hat die Po­li­zei in Göt­tin­gen mit der Fest­nah­me zwei­er Män­ner aus der ra­di­kal-is­la­mis­ti­schen Szene ver­hin­dert. Es han­de­le In­nen­mi­nis­ter Bo­ris Pis­to­ri­us (SPD) be­wer­te­te den Ein­satz als „sehr wich­ti­gen Schlag ge­gen die Szene“.

Die bei­den als Ge­fähr­der ein­ge­stuf­ten Män­ner leb­ten mit ih­ren Fa­mi­li­en seit län­ge­rer Zeit in Göt­tin­gen und sei­en dort Mit­glie­der der sala­fis­ti­schen Szene. Rund 450 Po­li­zis­ten durch­such­ten in der Nacht zum Don­ners­tag elf Ge­bäu­de im Göt­tin­ger Stadt­ge­biet und ein Haus in Nord­hes­sen. Da­bei wur­den die bei­den Män­ner fest­ge­nom­men. Ob und in wel­chem Um­fang da­bei Be­weis­mit­tel si­cher­ge­stellt wur­den, war zu­nächst nicht zu er­fah­ren. „Durch die kon­se­quen­te Er­mitt­lungs­ar­beit konn­te in die­sem Fall ei­ne kon­kre­te Ge­fah­ren­la­ge ver­hin­dert wer­den“, mein­te Pis­to­ri­us.

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