Ar­beits­kam­mer warnt vor Rech­ten

Saarbruecker Zeitung - - SAARLAND -

SAARBRÜCKEN (red) Die Ar­beits­kam­mer (AK) Saar hat ges­tern von den Par­tei­en vor der Land­tags­wahl am 26. März ei­nen klar ar­beit­neh­mer­freund­li­chen Kurs ge­for­dert. Da­zu ge­hö­re ei­ne So­zi­al­po­li­tik im Sin­ne der Schwa­chen, teil­te AK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Tho­mas Ot­to mit. Ot­to warn­te da­vor, rechts­ex­trem zu wäh­len: „Das Wah­l­er­geb­nis muss ein Auf­stand der An­stän­di­gen sein.“So lau­te die „Wahl­emp­feh­lung“der Kam­mer. „Ein ar­beit­neh­mer­freund­li­cher Kurs ist un­ab­ding­bar für die Zu­kunft des Lan­des“, so Ot­to. Er warn­te aus­drück­lich da­vor, rechts­po­pu­lis­ti­sche oder rechts­ex­tre­me Grup­pie­run­gen zu un­ter­stüt­zen. Auch AK-Vor­stands­chef Hans-Pe­ter Kurtz, SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter, rief da­zu auf, aus­schließ­lich de­mo­kra­ti­sche Par­tei­en zu wäh­len. „Grup­pie­run­gen, die die De­mo­kra­tie in Fra­ge stel­len, ge­gen Flücht­lin­ge het­zen und Ar­beit­neh­mer­inter­es­sen an­grei­fen, scha­den dem Land und so­mit sich sel­ber“, be­ton­te Kurtz.

Die Ar­beits­kam­mer ist ei­ne Kör­per­schaft öf­fent­li­chen Rechts. AKMit­glie­der sind al­le im Saar­land so­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Be­schäf­tig­ten und al­le Ar­beits­su­chen­den (rund 488 000 Men­schen). Die Mit­glie­der fi­nan­zie­ren die AK durch Bei­trä­ge. Ar­beits­lo­se, Aus­zu­bil­den­de und Mi­ni­job­ber sei­en bei­trags­be­freit, hieß es.

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