En­de der Köl­ner Blit­zer-Pos­se

Be­hör­den ei­ni­gen sich auf Rück­zah­lung zu Un­recht ge­zahl­ter Buß­gel­der.

Saarbruecker Zeitung - - PANORAMA -

KÖLN (dpa) Im Hick­hack um ei­ne Blit­zer-Pan­ne in Köln auf der A3 und zu Un­recht ge­zahl­te Buß­gel­der scheint es ei­ne Lö­sung zu ge­ben: Al­le be­trof­fe­nen Au­to­fah­rer sol­len ihr Geld zu­rück­be­kom­men. Die Ge­blitz­ten müs­sen sich da­für al­ler­dings mel­den und ein On­li­neFor­mu­lar aus­fül­len. Zu­dem muss der Köl­ner Stadt­rat das Ver­fah­ren am kom­men­den Di­ens­tag erst noch ab­seg­nen. Auf die­ses Vor­ge­hen ha­ben sich die Stadt Köln und die Köl­ner Be­zirks­re­gie­rung ge­ei­nigt. Da­mit sol­le ver­lo­ren ge­gan­ge­nes Ver­trau­en zu­rück­ge­won­nen wer­den, sag­te Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Re­ker ges­tern.

Auf der A3 am Kreuz He­u­mar war 2016 et­wa 400 000 Mal an ei­ner Stel­le ge­blitzt wor­den, an der das Tem­po­li­mit von 80 auf 60 Ki­lo­me­ter in der St­un­de her­un­ter­ge­setzt war. Es fehl­te aber ein ent­spre­chen­des Schild am En­de der Bau­stel­le. Das stell­te das Köl­ner Amts­ge­richt nach der Kla­ge ei­nes Au­to­fah­rers fest. Die Be­hör­den ei­nig­ten sich auf ein „frei­wil­li­ges Aus­gleichs­pro­gramm“.

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