240 ge­stran­de­te Wa­le keh­ren ins Meer zu­rück

Saarbruecker Zeitung - - PANORAMA - Pro­duk­ti­on der Sei­ten D 5 und D 6: Iris Neu-Micha­lik Pas­cal Be­cher, Tho­mas Sponticcia

WELLINGTON (dpa) Nach ei­ner dra­ma­ti­schen Ret­tungs­ak­ti­on für ge­stran­de­te Gr­ind­wa­le in Neu­see­land sind ges­tern rund 240 Tie­re wie­der ins of­fe­ne Meer zu­rück­ge­schwom­men. Die meis­ten hät­ten sich selbst durch die Flut be­frei­en kön­nen, ei­ne klei­ne Grup­pe sei mit Hil­fe von Boo­ten ins tie­fe­re Was­ser ge­führt wor­den, sag­te der Spre­cher der Na­tur­schutz­be­hör­de DOC, Herb Chris­to­phers. Da­mit war die Ret­tungs­ak­ti­on, bei der Hun­der­te Frei­wil­li­ge ge­hol­fen hat­ten, be­en­det.

Seit Don­ners­tag­abend wa­ren rund 650 Wa­le ent­lang der schma­len Land­zun­ge Fa­re­well Spit auf der Süd­in­sel des Pa­zi­fik­staa­tes ge­stran­det. 350 von ih­nen ver­en­de­ten, wei­te­re 20 wur­den ein­ge­schlä­fert. Der Grund für das Mas­senster­ben der Gr­ind­wa­le war zu­nächst un­klar. Die Wal­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on Pro­ject Jo­nah hat­te am Frei­tag die Ver­mu­tung ge­äu­ßert, ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren und Er­kran­kun­gen kön­ne die Ur­sa­che sein. Be­kannt sind Fäl­le, in de­nen Wa­le ei­nem kran­ken Leit­tier ans Ufer folg­ten. Mög­lich wä­re auch, dass das Echo­lot-Sys­tem der Tie­re von Un­ter­was­ser­lärm oder an­de­ren Fak­to­ren ge­stört wur­de.

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