Ford stürzt in die Tie­fe

Fah­rer zu schnell, Feu­er­wehr be­freit ein­ge­klemm­ten Mann aus un­weg­sa­mem Ge­län­de.

Saarbruecker Zeitung - - Lokales - VON FRE­DY DITTGEN UND MAR­CO REUTHER

RIE­GELS­BERG Am frü­hen Sonn­tag­mor­gen, ge­gen 2.50 Uhr, wur­de die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Rie­gels­berg mit bei­den Lösch­be­zir­ken zu ei­nem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall auf die L 270 (Al­ten­kes­se­ler Stra­ße, Orts­aus­gang Rie­gels­berg) ge­ru­fen. Wie die Po­li­zei­in­spek­ti­on Bur­bach be­rich­tet, war der Fah­rer ei­nes Ford Fo­cus, aus Rich­tung Bur­bach und Al­ten­kes­sel kom­mend, et­wa 100 Me­ter vor der Orts­gren­ze Rie­gels­berg in ei­ner Links­kur­ve nach rechts von der Fahr­bahn ab­ge­kom­men. Der Wa­gen stürz­te da­bei ei­ne stei­le, et­wa zehn Me­ter tie­fe Bö­schung hin­un­ter und blieb schließ­lich in un­weg­sa­mem Ge­län­de auf der Fah­rer­sei­te lie­gen.

Der schwer ver­letz­te 52-jäh­ri­ge Fah­rer wur­de im Wa­gen ein­ge­klemmt. Zu­nächst hat­te der Ver­dacht auf Le­bens­ge­fahr be­stan­den, was sich spä­ter im Kran­ken­haus glück­li­cher­wei­se nicht be­stä­tig­te. Zeu­gen schil­der­ten der Po­li­zei, dass der Fah­rer mit stark über­höh­ter Ge­schwin­dig­keit un­ter­wegs ge­we­sen sei.

Zu­erst vor Ort wa­ren das Hil­fe­leis­tungs-Lösch­grup­pen­fahr­zeug (HLF) des Lösch­be­zirks Rie­gels­berg so­wie der Ret­tungs­dienst, der um­ge­hend ei­ne Erst­ver­sor­gung des Ver­un­glück­ten ein­lei­te­te. Ein wei­te­res HLF aus dem Lösch­be­zirk Wal­pers­ho­fen un­ter­stütz­te die Rie­gels­ber­ger Kol­le­gen mit ei­nem so­ge­nann­ten hy­drau­li­schen Ret­tungs­satz. Da­bei wur­de das Fahr­zeug ge­gen Um­kip­pen ab­ge­si­chert, das Dach des Wa­gens mit­tels hy­drau­li­scher Sche­re und Sprei­zer teil­wei­se auf­ge­schnit­ten und zur Sei­te ge­klappt, da­mit der Fah­rer be­freit wer­den konn­te.

Der schwer ver­letz­te Fah­rer wur­de noch vor Ort vom Ret­tungs­dienst ver­sorgt und dann in ei­ne Kli­nik ge­bracht. Ein­satz­lei­ter war der Rie­gels­ber­ger Lösch­be­zirks­füh­rer Brand­meis­ter Cle­mens Puhl. Der stell­ver­tre­ten­de Ge­mein­de­wehr­füh­rer Chris­ti­an Rull­off so­wie der Brand­in­spek­teur des Re­gio­nal­ver­band Saarbrücken To­ny Ben­der wa­ren eben­falls an der Un­glücks­stel­le.

Die Po­li­zei si­cher­te die Un­fall­stel­le mit meh­re­ren Kom­man­dos weit­räu­mig ab. Die Feu­er­wehr un­ter­stütz­te an­schlie­ßend durch das Aus­leuch­ten der Un­fall­stel­le so­wohl die Po­li­zei bei der Un­fall­auf­nah­me, als auch das her­bei­ge­ru­fe­ne Ber­gungs­un­ter­neh­men bei der recht schwie­ri­gen Ber­gung des Fahr­zeu­ges. Die L 270 war wäh­rend die­ser Zeit für et­wa drei St­un­den voll ge­sperrt.

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