Kri­mi-Ka­ba­rett und wun­der­schö­ne Mu­sik

Das Lei­din­ger in der Main­zer Stra­ße bie­tet seit Jah­ren ver­läss­li­che Qua­li­tät im gro­ßen Klein­kunst-Spek­trum zwi­schen Chan­son, Ka­ba­rett und Lied.

Saarbruecker Zeitung - - Kultur regional - VON NICOLE BARONSKY

SAARBRÜCKEN. „Der Schwer­punkt des Thea­ter Lei­din­ger liegt wie im­mer in den letz­ten 20 Jah­ren auf der Kom­bi­na­ti­on von Wort und Mu­sik“, fasst Bar­ba­ra Scheck, künst­le­ri­sche Lei­te­rin des Thea­ter Lei­din­ger, die Vor­schau des Pro­gramms für die Mo­na­te März bis Mai zu­sam­men. Und dann fügt sie la­chend hin­zu, „man kann uns ver­trau­en, dass wir nur gu­te Sa­chen brin­gen“.

Ei­ne die­ser gu­ten Sa­chen ist das Wie­der­se­hen mit Ody vam Bruok und Anet­te Welp am Sams­tag, 4. März. Ody vam Bruok lebt in Saarbrücken und ist ein Meis­ter des schwar­zen Hu­mors. Nach 35 Jah­ren Be­kannt­schaft mit der Köl­ner Au­to­rin Anet­te Welp le­sen die bei­den nun in der ge­mein­sa­men Per­for­mance „Zu­rück auf An­fang. Zwei Au­to­ren, ei­ne Büh­ne, ein Wie­der­se­hen“ih­re wit­zi­gen bis auf­wüh­len­den Tex­te vor.

Als „wun­der­schö­ne Mu­sik“, be­schreibt Bar­ba­ra Scheck den Abend „Lib­re Ech­an­ge – Frei­han­del“von Pau­le-An­drée Cas­sidy am Frei­tag, 24. März. Das Pro­gramm ist ei­ne Mi­schung aus Chan­son und Tan­go, in fran­zö­si­scher und spa­ni­scher Spra­che. „Pau­leAn­drée Cas­sidy singt so gut und ex­pres­siv, dass man die Tex­te ver­steht, auch wenn man die Spra­chen nicht be­herrscht“, sagt Scheck im Ge­spräch mit der SZ.

Rich­tig neu­gie­rig ist die Lei­te­rin des Thea­ters Lei­din­ger auf Sa­scha Gut­zeit am Don­ners­tag, 23. März, und auf Mé­li­née am Sonn­tag, 2. April. Denn bei­de Künst­ler sind ihr zwar per­sön­lich nicht be­kannt, wur­den ihr aber drin­gend emp­foh­len, und de­ren Pro­gram­me

Bar­ba­ra Scheck ma­chen rich­tig neu­gie­rig.

Sa­scha Gut­zeits Büh­nen­pro­gramm „Kom­mis­sar En­gel­mann er­mit­telt…“ist ei­ne nost­al­gi­sche Kri­mi-Ka­ba­rett-Le­se­show und ent­führt die Zu­hö­rer in die Zeit der 1960er und 1970er Jah­re. Schrä­ge Kri­mi­nal­fäl­le, stimm­ge­wal­ti­ger Kör­per­ein­satz, fa­cet­ten­rei­che Mi­mik, Charme und Wort­witz wer­den den Abend zu ei­nem Er­leb­nis ma­chen.

Mé­li­née stammt aus Tou­lou­se, lebt aber in Ber­lin. Und die Sän­ge­rin macht sich dort mit ih­ren nost­al­gi­sch­ro­man­ti­schen Chan­sons über die Haupt­stadt ge­ra­de ei­nen Na­men. Ei­ne Fran­zö­sin, die in Ber­lin lebt und dar­über singt, das klingt span­nend und sehr viel­ver­spre­chend.

Ein Wie­der­se­hen gibt es am Sams­tag, 22. April, mit Hart­mut Vol­le und Andrea Wolf. Für ihr Pro­gramm „Die Lie­be- und im­mer wie­der die Lie­be…“kom­men die bei­den ehe­ma­li­gen Mit­glie­der des En­sem­bles des Saar­län­di­schen Staats­thea­ters nach Saarbrücken zu­rück und span­nen an dem Abend mit Tex­ten, Sze­nen und Lie­dern ei­nen Bo­gen von Sha­ke­speare bis Brecht und Grö­ne­mey­er bis Lo­ri­ot.

Ne­ben all den Gast­spie­len wer­den in den nächs­ten Mo­na­ten aber auch wie­der die hoch­wer­ti­gen Klas­sik­kon­zer­te in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Ver­ein Kul­tur- und Be­wusst­sein KuBe ver­an­stal­tet. Am Frei­tag, 28. April, spielt Rick-Hen­ry Gin­kel am Kla­vier Beet­ho­ven, Cho­pin und Mo­zart.

Am Frei­tag, 5. Mai, wird ei­ne „Se­re­na­ta Ita­lia­na“mit Ul­ri­ke Volt­mer, Charles Ro­bin Broad und Na­ta­lya Che­pe­ly­uk an­ge­bo­ten, und am Sams­tag, 13. Mai, gibt es ei­nen Lie­der­abend mit Fran­zis­ka Wetz­ler. ............................................. Kar­ten

„Man kann uns ver­trau­en, dass wir nur gu­te Sa­chen brin­gen“

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