Wäh­ler wird nicht ernst ge­nom­men

Bun­des­prä­si­den­ten-Wahl

Saarbruecker Zeitung - - STANDPUNKI - Jür­gen Po­de­vin, Schiff­wei­ler

Da ha­ben al­so die Län­der­par­la­men­te ih­re Wahl­leu­te ge­mäß §54 des Grund­ge­set­zes aus­ge­wählt und in die Bun­des­ver­samm­lung ent­sandt. Was da­bei her­aus­kam, konn­te man li­ve im TV mit an­se­hen. Ei­ne heh­re An­samm­lung von so­ge­nann­ten Pro­mi­nen­ten des Tin­gel­tan­gel. Das sol­len nun die Leu­te sein, die das durch­schnitt­li­che Volk re­prä­sen­tie­ren. Man kann den Ein­druck ge­win­nen, dass sich die Her­ren frü­he­rer Epo­chen Hof­nar­ren hiel­ten und dass es heu­te um­ge­kehrt ist. Es war scha­de, dass sich die Re­gie­ren­den die Chan­ce ent­ge­hen lie­ßen, dem nor­ma­len Bür­ger zu zei­gen, dass er ernst ge­nom­men wird.

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