Bach­mann sorgt sich: Zu we­ni­ge bei Krebs­vor­sor­ge

Saarbruecker Zeitung - - SAARLAND -

SAAR­BRÜ­CKEN (mow) Ge­sund­heits­mi­nis­te­rin Mo­ni­ka Bach­mann (CDU) hat ges­tern ge­mein­sam mit Pro­fes­sor Her­mann Bren­ner und Dr. Tho­mas Stolz Saar­län­der zu ei­ner re­ge­ren Teil­nah­me an der Darm­krebs­vor­sor­ge auf­ge­for­dert. An­lass sei der 17. von der Fe­lix-Bur­da-Stif­tung aus­ge­ru­fe­ne „Darm­krebs­mo­nat März“, hieß es vor Jour­na­lis­ten in Saar­brü­cken. „Al­lein im Saar­land er­kran­ken je­des Jahr rund 900 Leu­te an Darm­krebs. Et­wa 400 Men­schen ster­ben pro Jahr an den Fol­gen der Er­kran­kung“, sag­te Bach­mann. Ob­wohl die Kran­ken­kas­sen die Kos­ten für den Test auf Blut im Stuhl ab dem 50. Le­bens­jahr und für die Vor­sor­ge-Darm­spie­ge­lung ab dem 55. Le­bens­jahr über­neh­men. Zwar tra­ge die Vor­sor­ge Früch­te: Heu­te er­kran­ken im Saar­land pro Jahr rund 200 Men­schen we­ni­ger an der be­son­ders tü­cki­schen Form des Krebs als noch 2002. Den­noch sieht Bren­ner wei­ter Nach­hol­be­darf. „Ein Groß­teil der Neu­er­kran­kun­gen könn­te bei re­gel­mä­ßi­ger In­an­spruch­nah­me der ge­setz­li­chen Leis­tun­gen zur Darm­krebs­vor­sor­ge ver­mie­den wer­den.“

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