Brief­wahl kann ab so­fort be­an­tragt wer­den

Saarbruecker Zeitung - - LANDESPOLITIK - VON NO­RA ERNST

SAAR­BRÜ­CKEN Wer bei der Land­tags­wahl am 26. März sei­ne Stim­me nicht im Wahl­lo­kal ab­ge­ben kann oder will, kann ab so­fort die Brief­wahl be­an­tra­gen. Die Brief­wahl­un­ter­la­gen kön­nen schrift­lich oder persönlich bei der Ge­mein­de oder über die Wahl­be­nach­rich­ti­gungs­kar­ten, die An­fang März ver­schickt wer­den, be­an­tragt wer­den. Auch on­line auf der In­ter­net­sei­te der Ge­mein­de oder un­ter www.buer­ger­diens­te­saar.de kön­nen die Un­ter­la­gen an­ge­for­dert wer­den. Lan­des­wahl­lei­te­rin Mo­ni­ka Zöll­ner wies ges­tern dar­auf hin, dass der Wahl­brief spä­tes­tens am Wahl­tag bis 18 Uhr ein­ge­gan­gen sein muss. Sie emp­fahl, ihn in­ner­halb von Deutsch­land spä­tes­tens am 23. März ab­zu­schi­cken, bei ent­fernt lie­gen­den Or­ten noch frü­her.

Am 26. März wird der 16. saar­län­di­sche Land­tag mit 51 Ab­ge­ord­ne­ten ge­wählt. Rund 800 000 Wahl­be­rech­tig­te sind da­zu auf­ge­ru­fen, in ei­nem der mehr als 1200 Wahl­lo­ka­le ih­re Stim­me ab­zu­ge­ben. Ins­ge­samt ste­hen 370 Kan­di­da­ten zur Wahl. Zu­ge­las­sen sind 16 Par­tei­en und Wäh­ler­grup­pen.

Bei der ver­gan­ge­nen Land­tags­wahl 2012 lag die Wahl­be­tei­li­gung bei 61,6 Pro­zent. Zöll­ner rief da­zu auf, zur Wahl zu ge­hen: Das Wahl­recht sei ei­ne Er­run­gen­schaft, die es zu nut­zen gel­te.

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