Iro­nie ge­hört nicht ins Ar­beits­zeug­nis

Saarbruecker Zeitung - - EXTRA BERUF -

HAMM (dpa) Mit­ar­bei­ter müs­sen Iro­nie im Ar­beits­zeug­nis nicht hin­neh­men. Dar­auf weist der Bund-Ver­lag hin und be­zieht sich auf ei­ne Ent­schei­dung des Lan­des­ar­beits­ge­richts Hamm (Az.: 12 Ta 475/16). In dem ver­han­del­ten Fall hat­te ein Ar­beit­ge­ber in ei­nem Zeug­nis Re­de­wen­dun­gen ge­braucht, die ei­nen spöt­ti­schen Ge­samt­ein­druck hin­ter­las­sen. So schrieb er zum Bei­spiel: „Wenn es ei­ne bes­se­re No­te als „sehr gut“ge­ben wür­de, wür­den wir ihn da­mit beur­tei­len“. Der Mit­ar­bei­ter klag­te und be­kam Recht.

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