Ein Schelm, der Bö­ses denkt

Saarbruecker Zeitung - - LESERBRIEFE -

Ich ha­be in mei­nem Le­ben in an­de­ren Bun­des­län­dern be­reits ver­schie­de­ne Ge­biets- und Ver­wal­tungs­re­for­men er­lebt und aus der Sicht ei­nes da­mals noch ak­ti­ven Kom­mu­nal­po­li­ti­kers die so ge­nann­ten Vor­tei­le er­lebt. Die Ge­biets­re­for­men in Hes­sen führ­ten teil­wei­se zu ei­ner auf­ge­bläh­ten Kreis­ver­wal­tung mit na­tür­lich da­mit ein­her­ge­hen­der Er­hö­hung der Be­sol­dung für die an der Spit­ze der Ver­wal­tung ste­hen­den po­li­ti­schen Be­am­ten und dem nach­ge­ord­ne­ten Be­reich. Von Bür­ger­nä­he oder ef­fi­zi­en­ter Ver­wal­tung war we­nig zu spü­ren. Erst spä­ter kam es dann zur Re­du­zie­rung von Per­so­nal und der Ein­rich­tung von so ge­nann­ten Bür­ger­bü­ros mit ent­spre­chen­den Öff­nungs­zei­ten. Ein gu­ter An­satz, der Er­folg ver­spre­chend scheint. Die An­re­gun­gen von Frau Britz zie­len nach mei­nem Da­für­hal­ten in ei­ne Rich­tung, bei der of­fen­sicht­lich die Grö­ße der Lan­des­haupt­stadt (Groß­stadt) im Vor­der­grund steht, was sich na­tür­lich auch auf die Hö­he des Ge­halts der Saar­brü­cker Ober­bür­ger­meis­te­rin aus­wir­ken wür­de.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.