EU ver­braucht we­ni­ger Ener­gie

Saarbruecker Zeitung - - WIRTSCHAFT -

BRÜSSEL(dpa) Trotz Wirt schafts wachs­tums ver­brau­chen Bür­ger und Un­ter­neh­men in der EU in­zwi­schen we­ni­ger Ener­gie als vor 25 Jah­ren. Im Jahr 2015 lag die Men­ge um 2,5 Pro­zent un­ter dem Wert von 1990, wie die eu­ro­päi­sche Sta­tis­tik­be­hör­de Eu­ro­s­tat mit­teil­te. In ab­so­lu­ten Zah­len lag der so ge­nann­te Brut­to in­land­sE­ner­gie­ver­brauch–die Ener­gie­men­ge, die zur De­ckung des ge­sam­ten EU-In­lands ver­brauchs nö­tig ist – 2015 bei 1626 Mil­lio­nen Ton­nen Roh­ö­l­ein­hei­ten. Auch der deut­sche Ver­brauch sank deut­lich. 314 Mil­lio­nen Ton­nen Roh­ö­l­ein­hei­ten ver­brauch­te die Bun­des­re­pu­blik 2015. 1990 wa­ren es noch gut 356 Mil­lio­nen Ton­nen.

Die Ener­gie in der EU wird den An­ga­ben zu­fol­ge zu fast zwei Drit­teln aus fos­si­len Brenn­stof­fen wie Koh­le, Gas oder Öl ge­won­nen. Der An­teil sank aber von 83 Pro­zent 1990 auf 73 Pro­zent 2015. Von die­sen fos­si­len Brenn­stof­fen wird deut­lich mehr im­por­tiert als vor 25 Jah­ren: Die Ein­fuhr­quo­te stieg laut Eu­ro­s­tat von 53 auf 73 Pro­zent.

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