Fil­me von François Ozon und Ma­ria Schra­der

Saarbruecker Zeitung - - REGIONALVERBAND -

ST. JO­HANN (red) Mit zwei Fil­men aus dem Jahr 2016 star­tet das Ki­no acht­ein­halb in den März. Der ers­te Film heißt „Frantz“und läuft vom 1. bis 3. März. Der zwei­te heißt „Vor der Mor­gen­rö­te – Ste­fan Zweig in Ame­ri­ka“und läuft vom 4. bis 7. März. Das teilt das Ki­no acht­ein­halb mit.

„Frantz“ist ei­ne deutsch-fran­zö­si­sche Co-Pro­duk­ti­on, in der Re­gis­seur François Ozon nach dem Ers­ten Welt­krieg zwei ver­fein­de­te Na­tio­nen am Gr­ab ei­nes Ge­fal­le­nen zu­sam­men­führt. Das schwie­ri­ge deutsch-fran­zö­si­sche Ver­hält­nis un­mit­tel­bar nach dem Ers­ten Welt­krieg bil­det den Hin­ter­grund für die viel­schich­ti­ge Ge­schich­te um Schuld, Ein­sam­keit und heil­sa­me Fik­tio­nen, aber auch um Ver­ge­bung und das Ver­mö­gen, die Le­bens­freu­de zu ent­de­cken.

In „Vor der Mor­gen­rö­te – Ste­fan Zweig in Ame­ri­ka“er­zählt Re­gis­seu­rin Ma­ria Schra­der Epi­so­den aus dem Le­ben des ös­ter­rei­chi­schen Schrift­stel­lers Ste­fan Zweig im Exil. Die Ge­schich­te ei­nes Flücht­lings, vom Ver­lie­ren der al­ten und dem Su­chen nach ei­ner neu­en Hei­mat. Der Film spürt dem grau­sa­men Bruch in Le­ben und Werk Ste­fans Zweigs nach. Den Kos­mo­po­li­ten, über­zeug­ten Pa­zi­fis­ten und po­pu­lä­ren Schrift­stel­ler Zweig, treibt die NS-Herr­schaft in die Emi­gra­ti­on. Zer­rüt­tet vom „hei­mat­lo­sen Wan­dern“be­geht der Welt­bür­ger im bra­si­lia­ni­schen Exil Selbst­mord.

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