Rich­ti­ges Licht pla­nen

Die Kü­che ist kein Ort für schumm­ri­ges Licht, denn sie ist in ers­ter Li­nie funk­tio­na­ler Ar­beits­platz. Stimmt die Be­leuch­tung geht das Ko­chen leicht von der Hand, oh­ne dass das Han­tie­ren mit hei­ßen Pfan­nen und schar­fem Ge­rät zum Aben­teu­er wird. Ei­ne gu­te L

Saarbruecker Zeitung - - BAUEN. WOHNEN. LEBEN. -

Bei der Ar­beit am Schneid­brett oder am Herd stö­ren Schat­ten. Sie las­sen sich ver­mei­den, in­dem meh­re­re Leuch­ten de­zen­tral an De­cken, Wän­den oder an Ober­schrän­ken an­ge­bracht wer­den. So kommt im­mer ge­nü­gend Licht von oben, von vor­ne oder von der Sei­te. Für die Grund­be­leuch­tung am „Ar­beits­platz Kü­che“sind breit strah­len­de De­cken­ein­oder -an­bau­leuch­ten ei­ne gu­te Wahl. Sie sor­gen für ei­ne gleich­mä­ßi­ge Aus­leuch­tung. EX­TRA-BE­LEUCH­TUNG

FÜR DIE AR­BEITS­FLÄ­CHE

Ei­ne zu­sätz­li­che Be­leuch­tung über den Ar­beits­flä­chen er­leich­tert das Schä­len, Schnei­den und den Um­gang mit hei­ßen Töp­fen. Sie ga­ran­tiert zu­dem, dass in der Kü­che ei­ne Be­leuch­tungs­stär­ke von min­des­tens 500 Lux er­reicht wird – so wie am Ar­beits­platz im Bü­ro. Zu­sätz­li­ches Licht lie­fern zum Bei­spiel dreh- und schwenk­ba­re Strah­ler, de­ren Licht sich ge­zielt auf Tisch, Herd oder Ar­beits­plat­te rich­ten lässt. Ei­ne ele­gan­te Lö­sung sind Licht­leis­ten, die di­rekt un­ter Ober­schrän­ken oder Re­ga­len mon­tiert wer­den und leicht nach­ge­rüs­tet wer­den kön­nen. Der emp­foh­le­ne Min­dest­ab­stand zwi­schen Ar­beits­flä­che und Licht­quel­le be­trägt 50 Zen­ti­me­ter. Wich­tig: Mö­bel­an­bau­leuch­ten soll­ten ei­nes der Brand­schutz­sym­bo­le „F“, „M“oder „MM“tra­gen – je nach­dem, auf wel­chem Ma­te­ri­al sie mon­tiert sind. An­er­kann­te Prüf­zei­chen – VDE oder ENEC – ste­hen für ge­prüf­te Qua­li­tät.

FLEXIBLES LICHT

Bra­ten prä­pa­rie­ren, schnel­ler Es­pres­so am Bis­tro­tisch oder gro­ße Par­ty: Kü­chen wer­den fle­xi­bel ge­nutzt. Gut, wenn die Be­leuch­tung dar­auf ein­ge­stellt ist: Meh­re­re, ge­trennt ge­schal­te­te Leuch­ten er­mög­li­chen ver­schie­de­ne Licht­stim­mun­gen. Mit ei­nem Dim­mer lässt sich die Be­leuch­tung ein­fach an wech­seln­de Tä­tig­kei­ten und Ta­ges­licht­ver­hält­nis­se an­pas­sen.

Noch kom­for­ta­bler ist ein Licht­ma­nage­ment, das ganz ein­fach auch über das Smart­pho­ne ge­steu­ert wer­den kann.

LICHT AM ESS­TISCH

Am Ess­tisch emp­fiehlt sich ei­ne se­pa­ra­te Be­leuch­tung. Gut ge­eig­net sind Wand- oder De­cken­leuch­ten mit fo­kus­sier­tem Licht­ke­gel oder Pen­del­leuch­ten, die mit ei­nem Ab­stand von et­wa 60 Zen­ti­me­ter zur Tisch­plat­te ab­ge­hängt sind. So blen­den sie nicht, er­mög­li­chen aber den­noch ei­nen un­ge­stör­ten Blick­kon­takt.

In der Kü­che ist das Licht – vor al­lem im Win­ter – häu­fig ein­ge­schal­tet. Ef­fi­zi­en­te Licht­quel­len spa­ren hier je­de Men­ge Strom. Ver­brauchs­op­ti­mier­te Ha­lo­gen­lam­pen sind nach wie vor die rich­ti­ge Wahl, wenn bril­lan­tes, warm­wei­ßes Licht mit per­fek­ter Farb­wie­der­ga­be ge­fragt ist. Spar­sa­mer im Ver­brauch sind Leucht­stoffund Ener­gie­spar­lam­pen. Spit­zen­rei­ter in Ener­gie­ef­fi­zi­enz sind LED-Lö­sun­gen. Hier soll­ten Ver­brau­cher auf Farb­tem­pe­ra­tur und ei­ne gu­te Farb­wie­der­ga­be ach­ten. red/licht.de

Wel­che Leuch­ten wo­für?

EF­FI­ZI­EN­TE LICHT­QUEL­LEN

Hän­ge­leuch­ten wer­fen gleich­mä­ßi­ges Licht, er­zeu­gen aber Schat­ten. Des­we­gen wer­den sie idea­ler­wei­se mit an­de­ren Leuch­ten kom­bi­niert, um das Licht zu nu­an­cie­ren. Da­mit es ins­ge­samt nicht zu hell wird, ei­nen Dim­mer an­brin­gen. Wand­leuch­ten er­zeu­gen ein sanf­tes Licht, ste­hen nie im Weg und eig­nen sich als in­di­rek­tes Licht im Hin­ter­grund. Flu­ter wer­fen ihr Licht gen De­cke, was be­son­ders bei hel­len Far­ben schö­ne Ef­fek­te er­zielt.

Ein­bau­strah­ler sit­zen meist di­rekt in der De­cke und be­leuch­ten mit ih­rem Licht den Bo­den­raum dar­un­ter. Gut ge­eig­net sind sie für Kü­chen­ar­beits­flä­chen, im Ba­de­zim­mer oder am Schreib­tisch, soll­ten aber mit Licht aus an­de­ren Qu­el­len ge­mischt wer­den, um ei­nen Flut­licht­ef­fekt zu ver­hin­dern.

Steh- und Tisch­leuch­ten sind be­son­de­re Ta­len­te un­ter den Licht­quel­len. Sie kön­nen groß­zü­gig ein­ge­setzt wer­den und ver­brei­ten je nach Form und Far­be ein ganz un­ter­schied­li­ches Licht. Da­mit das Zim­mer nicht über­frach­tet wirkt, im­mer dar­auf ach­ten, dass Licht und Lam­pen­grö­ße zum Stell­platz passt. Sonst lie­ber auf den Bo­den stel­len. Sche­ren­ge­lenk-Leuch­ten mit schwe­rem Fuß und schwenk­ba­rem Kopf sind prak­tisch, wenn am Bett oder Schreib­tisch mal mehr, mal we­ni­ger Licht be­nö­tigt wird.

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