Si­cher­heit für Im­mo­bi­lie und Fi­nan­zie­rung: Schutz­be­dürf­nis­se rund um Haus oder Woh­nung

Wer Haus oder Woh­nung sein Ei­gen nennt oder be­ginnt, sich kon­kret mit der Rea­li­sie­rung ei­ner ei­ge­nen Im­mo­bi­lie aus­ein­an­der­zu­set­zen, stellt fest, dass Si­cher­heits­be­dürf­nis­se da­mit ver­bun­den sind.

Saarbruecker Zeitung - - BAUEN. WOHNEN. LEBEN. -

Wie schütze ich mein Ei­gen­tum vor Scha­den? Wie er­hal­te ich es? Wie si­che­re ich mei­nen Kre­dit ab? Auch Ein­bruch­schutz­maß­nah­men sind zu­neh­mend ge­fragt. Rat­sam ist, sich mit mög­li­chen Schä­den und dem in­di­vi­du­ell pas­sen­den Schutz aus­ein­an­der­zu­set­zen. Da­zu ge­hört der Schutz vor Scha­den selbst, aber auch der Schutz vor fi­nan­zi­el­len Scha­dens­fol­gen.

SO­LI­DE FI­NAN­ZIE­REN UND WERT ER­HAL­TEN

Gu­ter Ver­si­che­rungs­schutz oder för­der­fä­hi­ge Schutz­maß­nah­men set­zen selbst­ver­ständ­lich nicht au­ßer Kraft, dass so­wohl so­li­de fi­nan­ziert als auch ein Puf­fer für un­vor­her­ge­se­he­ne In­ves­ti­tio­nen da sein muss. Des­halb ist es wich­tig, Kos­ten und Fi­nan­zen im Blick zu ha­ben. Es darf auf kei­nen Fall zu eng kal­ku­liert wer­den, wie viel Geld mo­nat­lich für die Dar­le­hens­ra­ten zur Ver­fü­gung steht. Und auch wei­te­re Kos­ten beim Er­werb, wie Grund­buch­ein­trag, No­tar oder lau­fen­de Kos­ten wie Ver­si­che­rungs­bei­trä­ge müs­sen be­rück­sich­tigt wer­den. Am bes­ten führt man ei­ni­ge Mo­na­te Buch, um auch un­re­gel­mä­ßi­ge Pos­ten, vor al­lem auf der Aus­ga­ben­sei­te, zu er­fas­sen, ra­ten Im­mo­bi­li­en­fi­nan­zie­rungs­ex­per­ten.

Hin­zu kommt, dass be­reits ab Bau­be­ginn oder Kauf mit der Rück­la­gen­bil­dung für spä­te­re Re­pa­ra­tu­ren und In­stand­hal­tung be­gon­nen wer­den soll­te. Die Pfle­ge der ei­ge­nen vier Wän­de ist da­bei nicht nur wert­er­hal­tend, son­dern kann sich auch wert­stei­gernd aus­wir­ken. Wer re­gel­mä­ßig spart, baut Ka­pi­tal auf und sorgt kon­ti­nu­ier­lich vor. Mit ei­nem Bau­spar­ver­trag lässt sich nicht nur Kal­ku­la­ti­ons­si­cher­heit für die Haus- oder Woh­nungs­fi­nan­zie­rung her­stel­len, son­dern man kann auch spä­ter so ge­nann­te Klein­fi­nan­zie­run­gen für In­stand­hal­tung und Mo­der­ni­sie­rung gut be­wäl­ti­gen. Da­bei be­wahrt sich der Bau­spa­rer sei­ne Fle­xi­bi­li­tät, denn wie er sein Gut­ha­ben ein­setzt und ob er das Dar­le­hen be­nö­tigt, muss er nicht im Vor­feld fest­le­gen. FI­NAN­ZI­EL­LE FOL­GEN

ABFEDERN

Schon in der Bau­pha­se ist aus­rei­chen­der Schutz durch Feu­er-. Roh­bau- und Un­fall­ver­si­che­rung zu prü­fen. Ei­ne Bau­her­ren-Haft­pflicht­ver­si­che­rung schützt jetzt vor den fi­nan­zi­el­len Fol­gen von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen Drit­ter. Ist der Bau fer­tig ge­stellt sorgt die Haus- und Grund­be­sit­zer-Haft­pflicht für den Ver­si­che­rungs­schutz, even­tu­ell kann das bei selbst­ge­nutz­ten Ein­fa­mi­li­en­häu­sern auch über die Pri­va­tHaft­pflicht­ver­si­che­rung ab­ge­deckt sein. Un­be­dingt nach­hal­ten soll­te man, wie es mit Wohn­ge­bäu­de- so­wie der Haus­rat­ver­si­che­rung aus­sieht. Im Fal­le ei­ner Zah­lungs­un­fä­hig­keit durch Krank­heit oder des Ein­kom­mens­ver­lusts kann sich der Im­mo­bi­li­en­ei­gen­tü­mer über ei­ne so­ge­nann­te Rest­schuld-, Ri­si­ko- und Be­rufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung ab­si­chern.

EI­GEN­HEIM SI­CHERN

Ein Ver­si­che­rungs­ex­per­te kann hel­fen, die be­ste­hen­den Ver­si­che­rungs­po­li­cen vor dem Hin­ter­grund der in­di­vi­du­el­len Si­tua­ti­on zu prü­fen und auf un­ge­schütz­te Be­rei­che auf­merk­sam zu ma­chen.

Wich­tig ist auch, nach Ve­rän­de­run­gen an Haus oder Woh­nung die Ver­si­che­run­gen er­neut zu kon­trol­lie­ren und bei Be­darf an­zu­pas­sen. Der Bau­fi­nan­zie­rungs­ex­per­te be­trach­tet al­les im Zu­sam­men­hang mit ei­nem so­li­den, vor­aus­schau­en­den Fi­nan­zie­rungs­plan und hat auch mög­li­che Ve­rän­de­run­gen der Rah­men­be­din­gun­gen im Blick.

So zum Bei­spiel: Zins­ni­veau und An­schluss­fi­nan­zie­rung, Bau­spar­gut­ha­ben und –dar­le­hen, För­der­mög­lich­kei­ten und vie­les mehr.

VORBEUGENDER

SCHUTZ

Sor­ge be­rei­tet vie­len Ei­gen­heim­be­sit­zern die Ein­bruchs­ge­fahr. Die KfW för­dert Maß­nah­men zum Ein­bruch­schutz im Rah­men ih­res Pro­gramms „Al­ters­ge­recht Um­bau­en“. Seit 1. April 2016 ist da­für die Be­an­tra­gung ei­nes Dar­le­hens mög­lich.

So­wohl Ei­gen­tü­mer wie auch Mie­ter kön­nen För­de­run­gen von ein­zel­nen Ein­bruch­schutz­maß­nah­men bis zu 50.000 Eu­ro pro Wohn­ein­heit in An­spruch neh­men. Ge­för­dert wer­den un­ter an­de­rem der Ein­bau von ein­bruch­hem­men­den Tü­ren und Fens­tern und Alarm­an­la­gen.

Wich­tig ist, dass die An­trags­stel­lung für die För­de­rung vor Be­ginn der Ar­bei­ten er­folgt und die­se von ei­nem Fach­un­ter­neh­men aus­ge­führt wer­den. Ne­ben Maß­nah­men zum Ein­bruch­schutz kön­nen mit dem KfW-Pro­gramm auch al­ters­ge­rech­te Um­bau­ten fi­nan­ziert wer­den. red/HVB

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