De­ckel für Ma­na­ger­ge­häl­ter

Saarbruecker Zeitung - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) Ak­tio­närs­ver­tre­ter plä­die­ren in der Dis­kus­si­on um die Hö­he der Ma­na­ger­ge­häl­ter für ei­ne „ab­so­lu­te Ober­gren­ze“von zehn Mil­lio­nen Eu­ro im Jahr. Grund­sätz­lich müss­ten Vor­stands­be­zü­ge in ei­nem ge­sun­den Ver­hält­nis zu den Durch­schnitts­löh­nen im Un­ter­neh­men ste­hen, sag­te der Prä­si­dent der Deut­schen Schutz­ver­ei­ni­gung für Wert­pa­pier­be­sitz (DSW), Ul­rich Ho­cker, der „Pas­sau­er Neu­en Pres­se“. Das kön­ne je nach Bran­che mal das 20-, mal das 50-fa­che sein. „An­sons­ten ist der so­zia­le Frie­de in Deutsch­land ge­stört.“Ent­schei­den müs­se der Auf­sichts­rat des Un­ter­neh­mens. Die SPD-Plä­ne, die steu­er­li­che Ab­setz­bar­keit von Ma­na­ger­ge­häl­tern ge­setz­lich zu be­gren­zen, sieht Ho­cker aber skep­tisch. „Wir glau­ben nicht, dass wir ein Ge­setz brau­chen.“

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