Tes­ta­ment muss hand­schrift­lich ver­fasst wer­den

Saarbruecker Zeitung - - MEHRWERT -

Wer sein Tes­ta­ment ei­gen­hän­dig auf­set­zen will, muss zu Pa­pier und Stift grei­fen. „Nach deut­schem Recht muss ein ei­gen­hän­di­ges Tes­ta­ment hand­schrift­lich ver­fasst sein“, er­klärt Do­mi­nik Hü­ren von der Bun­des­no­tar­kam­mer in Berlin.

Das Tes­ta­ment muss vom Tes­tie­ren­den ei­gen­hän­dig ge­schrie­ben und zum Schluss un­ter­schrie­ben wer­den. Com­pu­ter oder Schreib­ma­schi­nen sind ta­bu. „Je­de Zei­le des Tes­ta­ments muss mit der Hand ge­schrie­ben wer­den, sonst ist es un­wirk­sam“, er­läu­tert Do­mi­nik Hü­ren.

An die Form des Tes­ta­ments wer­den kei­ne be­son­de­ren An­for­de­run­gen ge­stellt. Vor­ga­ben zur Art des Pa­piers gibt es eben­so we­nig wie zu be­stimm­ten Stif­ten.

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