Schau­spie­ler Mar­tin Lütt­ge tot

Saarbruecker Zeitung - - Kultur -

HAM­BURG (dpa) Der Schau­spie­ler Mar­tin Lütt­ge, der als „Tat­ort“Kom­mis­sar Flem­ming in den 90ern als Nach­fol­ger des le­gen­dä­ren Er­mitt­lers Schi­man­ski (Götz Ge­or­ge) in 15 Fol­gen für den WDR Mord­fäl­le auf­klär­te, ist mit 73 Jah­ren ge­stor­ben. Als Ge­gen­ge­wicht zur TV-Un­ter­hal­tung schätz­te Lütt­ge Thea­ter­rol­len. In den 60er Jah­ren spiel­te er vier Jah­re an den Münch­ner Kam­mer­spie­len, spä­ter in Stutt­gart un­ter In­ten­dant Claus Pey­mann. Ab 1978 leb­te und wirk­te Lütt­ge als Re­gis­seur, Au­tor und Schau­spie­ler auf dem Thea­ter­hof Pries­sen­thal (bei Burg­hau­sen), den er mit­ge­grün­det hat­te und mit dem er durch die Re­pu­blik tour­te.

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