Bar­ry Jenk­ins’ We­ge als Re­gis­seur

IN­FO

Saarbruecker Zeitung - - Kultur -

Sein ers­ter Film „Me­di­ci­ne for Me­lan­ch­oly“war ein klei­ner Fes­ti­val­hit; zwei wei­te­re Film­pro­jek­te von Bar­ry Jenk­ins, 1979 in Mia­mi ge­bo­ren, schei­ter­ten dann. In „Moon­light“, sei­nem über­mor­gen bei uns an­lau­fen­den zwei­ten

Film, ent­fernt er sich ge­zielt von den Kli­schees und dem har­ten so­zia­len Rea­lis­mus, mit dem das Le­ben in afro­ame­ri­ka­ni­schen Com­mu­nities sonst dar­ge­stellt wird. Der Film ba­siert auf ei­nem Stück von Ta­rell Al­vin McCra­ney, der Jenk­ins zu ei­ner Dreh­buch­fas­sung sei­nes Stücks ani­mier­te. Die ers­te Ver­si­on schrieb Jenk­ins in Brüs­sel. „Mei­ne Freun­de ha­ben mir ge­sagt, dass Brüs­sel im Som­mer der lang­wei­ligs­te Ort in ganz Eu­ro­pa sei und ich dort kei­ner­lei Ablen­kung hät­te“, er­klärt er das.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.