For­scher si­cher: Na­me prägt das Er­schei­nungs­bild

Saarbruecker Zeitung - - Panorama -

JE­RU­SA­LEM (dpa) Ei­nen Wil­helm stellt man sich an­ders vor als ei­nen Ke­vin. Und tat­säch­lich äh­neln Men­schen of­fen­bar häu­fig dem mit ih­rem Na­men ver­bun­de­nen Er­schei­nungs­bild. Das schreibt ein in­ter­na­tio­na­les For­scher­team im Fach­blatt „Jour­nal of Per­so­na­li­ty and So­ci­al Pscho­lo­gy“. Dem­nach kön­nen Ver­suchs­per­so­nen mit er­staun­li­cher Tref­fer­quo­te un­be­kann­ten Men­schen den rich­ti­gen Na­men zu­ord­nen.

Die Wis­sen­schaft­ler um Yo­nat Zweb­ner von der He­brew Uni­ver­si­ty of Je­ru­sa­lem leg­ten Hun­der­ten Ver­suchs­per­so­nen Fo­tos und ei­ne Aus­wahl von vier bis fünf Na­men vor. Auf­ga­be war es, den pas­sen­den Na­men für den Mensch auf dem Fo­to zu wäh­len. Die Ver­suchs­per­so­nen schaff­ten das deut­lich häu­fi­ger, als nach dem Zu­falls­prin­zip zu er­war­ten ge­we­sen wä­re, näm­lich je nach Ex­pe­ri­ment in 25 bis 40 Pro­zent der Fäl­le. Hät­ten sie blo­ße Zu­falls­tref­fer ge­lan­det, hät­te die Quo­te nicht mehr als 20 bis 25 Pro­zent be­tra­gen dür­fen.

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