Arzt be­rät über Ur­sa­chen von Brust­schmerz

Saarbruecker Zeitung - - SAARLAND -

(red) Wie ernst soll­te man Brust­schmerz neh­men? Wel­che Ur­sa­chen kann er ha­ben? Wie er­kennt man ei­nen Herz­in­farkt? Wenn Sie sol­che Fra­gen be­schäf­ti­gen, dann ru­fen Sie heu­te den Te­le­fon­dok­tor zwi­schen 18 und 20 Uhr un­ter Tel. (06 81) 502 26 20 an.

Bei ver­schie­de­nen Er­kran­kun­gen des Her­zens, der Spei­se­röh­re, der Lun­ge, von Kno­chen oder Mus­keln kön­nen Schmer­zen im Be­reich der Brust auf­tre­ten. Wich­tig ist, dass die Ur­sa­che ge­fun­den wird. Brust­schmer­zen kön­nen et­wa durch ei­ne Lun­gen-Em­bo­lie aus­ge­löst sein, auch Tu­mo­re der Lun­ge kön­nen Ur­sa­che sein. Wenn der Schmerz ate­m­ab­hän­gig ist, spricht vie­les für ei­ne Be­tei­li­gung des Rip­pen­fells.

Be­son­de­re Be­deu­tung ha­ben Schmer­zen, die durch ei­ne Ko­ro­na­re Herz­er­kran­kung ver­ur­sacht wer­den. Der Be­trof­fe­ne er­lebt ein En­ge- oder Druck­ge­fühl hin­ter dem Brust­bein oder über dem Her­zen auf der lin­ken Brust­korbsei­te. Cha­rak­te­ris­tisch ist ei­ne Aus­strah­lung des Schmer­zes in den Hals, den Un­ter­kie­fer, den Ober­bauch und in den lin­ken Arm. Sie sind als Warn­si­gna­le sehr ernst­zu­neh­men, da sie auf das Ri­si­ko ei­nes Herz­in­farkts hin­wei­sen kön­nen.

Ein Not­fall liegt mög­li­cher­wei­se vor, wenn der Brust­schmerz be­son­ders hef­tig ist und län­ger als fünf Mi­nu­ten an­hält. Wenn Luft­not, Übel­keit und Er­bre­chen auf­tre­ten, ist kei­ne Zeit zu ver­lie­ren. Ru­fen Sie auf je­den Fall den Not­arzt: 112.

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