Noch kein Hin­weis auf be­las­te­te Eier im Saar­land

Saarbruecker Zeitung - - ERSTE SEITE -

(jaf/afp) Nach An­ga­ben des saar­län­di­schen Mi­nis­te­ri­ums für Um­welt und Ver­brau­cher­schutz gibt es bis­lang kei­ne Hin­wei­se dar­auf, dass mit dem In­sek­ten­gift Fi­pro­nil ver­seuch­te Eier ins Saar­land ge­langt sind. Le­bens­mit­tel­kon­trol­leu­re such­ten der­zeit zu­dem Hüh­n­er­hö­fe in der Re­gi­on auf und kon­trol­lier­ten, ob es dort In­di­zi­en für die Ver­wen­dung des In­sek­ti­zids gibt. „Bis­lang sind al­le Er­geb­nis­se ne­ga­tiv“, er­klär­te ei­ne Spre­che­rin auf SZ-An­fra­ge. Im Saar­land gibt es 49 Hüh­n­er­hö­fe, wo­von 30 mehr als 500 Hüh­ner hal­ten. Ins­ge­samt sind dem Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um zu­fol­ge min­des­tens drei Mil­lio­nen mit Fi­pro­nil kon­ta­mi­nier­te Eier aus den Nie­der­lan­den nach Deutsch­land ge­lie­fert wor­den. Bis­lang sind zwölf Bun­des­län­der be­trof­fen, be­son­ders Nie­der­sach­sen und Nord­rhein-West­fa­len.

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